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Dienstag, 27. Juni 2017

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Gefährliche Chemie Mahlzeiten

By Marisa DeMeglio from NYC

Seit Jahrzehnten dringt unbemerkt ein Stoff aus Lebensmittelverpackungen in die Nahrung, der im Körper wie ein Hormon wirkt und möglicherweise verantwortlich für eine immer früher einsetzende Pubertät und eine lebenslange Neigung zur Fettleibigkeit. Einige chemische Substanzen stehen im Verdacht, bereits im Mutterleib Veränderungen im Stoffwechsel zu bewirken, die zu lebenslangen Gewichtsproblemen des Neugeborenen führen. Und das ist noch nicht alles, sollten diese Forschungsergebnisse zutreffen, würden noch die Enkel für die Ernährungssünden ihrer Großeltern bezahlen.

Dies ist auch ein Grund dafür, weshalb erstmals in der Geschichte der Neuzeit damit zu rechnen ist, dass die Gesundheit der nachfolgenden Generation schlechter sein könnte als die der Eltern. Das, was wir essen, bestimmt, welche Gene in unserem Körper aktiv sind. Nahrung kann Gene ein- und ausschalten. Doch damit nicht genug: Manche dieser Schalterstellungen sind wahrscheinlich über mehrere Generationen vererbbar. Dass aber erworbene Eigenschaften auf eine nachfolgende Generation übertragen werden können, widerspricht der klassischen Evolutionstheorie und galt bislang in der Wissenschaft als absurd. Sollten diese Forschungsergebnisse zutreffen, würden noch die Enkel für die Ernährungssünden ihrer Großeltern bezahlen.

Schuld daran könnte unser moderner Lebensstil sein, der den Körper einer Fülle von Substanzen aussetzt, die das Erbgut negativ beeinflussen. So dringt beispielsweise seit Jahrzehnten unbemerkt ein Stoff aus Lebensmittelverpackungen in die Nahrung, der im Körper wie ein Hormon wirkt und möglicherweise verantwortlich für eine immer früher einsetzende Pubertät und eine lebenslange Neigung zur Fettleibigkeit sein könnte. Auch schwere Krankheiten wie Krebs, Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt, Schizophrenie und Autismus können offenbar durch diese "Schalterstellungen" ausgelöst werden.

Fettleibigkeit vorprogrammiert - Einige chemische Substanzen stehen im Verdacht, bereits im Mutterleib Veränderungen im Stoffwechsel zu bewirken, die zu lebenslangen Gewichtsproblemen des Neugeborenen führen.

Picture: By Marisa DeMeglio from NYC, USA (Flickr) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

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Hintergrund

Henry I. Miller ist Physiker und Wissenschafts-Philosoph an der Stanford Universität Hoover Institution und Gründer sowie Geschäftsführer für Biotechnologie an der amerikanischen Food and Drug Administration. Sein neuestes Buch nennt sich "Frankenstein Mythos". Er ist also Teil jener Elite, die vorgeben der Krönung unserer Zivilisation anzugehören, dabei haben genau diese Eliten uns dorthin gebracht wo wir heute stehen, trotz aller Wissenschaften. In seiner Abhandlung über die ökologisch organische Agrarwirtschaft lässt er kein gutes Haar und behauptet mit Verweis auf die eine Hälfte der ihm zustimmenden wissenschaftlichen Studien (240 an der Zahl): ökologisch-organische Lebensmittel bringen nichts. Es liesse sich laut Studien ablesen, dass keinerlei Mehrwert für die Gesundheit zu erkennen sei und ebenso keine Vorteile in der gesamten Anbaukette. Als Befürworter von Monsanto möchte er aber der Gruppe von romantischen Bioliebhabern dies nahebringen: Non-Bio-Organic-Food sei bei weitem kosteneffizienter, humaner und umweltfreundlicher um die gesamte Welt zu ernähren. Mehr...

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