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Sonntag, 24. September 2017

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Paradox der Share-Economy

HABEN oder SEIN? Wer hat denn erwartet, dass die Vision der Share Economy nicht kommerziell vereinnahmt wird, oder dass Entrepreneure nicht euphorisch ihre Visionen verfolgen, und sich irgendwann wundern, dass Visionen verkauft werden können? Tatsächlich ist das ausschlaggebende Element die sogenannte "innere Haltung". Was soll das sein? Diese innere Haltung sind dynamisch prozesshafte Erkenntnisse, ständigen Wandel unterworfen, nicht nur von Wissen, sondern vor allem über direkte Erfahrung genährt. Der Unterschied ist, wir hinterfragen nicht nur äussere Strukturen, sondern auch uns selbst, wir lassen uns auf das Unbekannte ein, zeigen Bereitschaft und grenzen ab wo es nötig ist und entscheiden nur aufgrund der eigenen inneren Klarheit, und folgen nicht einem Kompass der von Medien, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Intellektuellen oder sonstigen Idolen gefüttert wird. Wir können zunächst alle Eliten vom inneren Podest stürzen, und die übernommenen Glaubenssätze hinterfragen, die wir in uns tragen. So stellen wir Augenhöhe her und verlieren erst dadurch die Fremdbestimmung, die bis zuletzt negiert wird. Wir sind frei im Denken, selbstbestimmt und unabhängig? Die Freiheit definiert sich auch durch Akzeptanz des Unvermeidlichen. Mehr...

Digitale Mobilität - Innovativ oder banal?

Disruptive digitale Geschäftsmodelle der Autohersteller wandeln sich vom reinen Hardware-Produzenten zum digitalen Mobiltäts-Dienstleister. Der Kartendienstleister von Nokia hat seine Sparte unter dem Namen "Here" für 2.8 Milliarden an Audi, BMW und Daimler verkauft. Diese High-End-Karten sind Voraussetzung für das autonome Fahren, und auch für die künftigen Geschäftsmodelle der Autohersteller. Das eigentliche Geschäft basiert nicht mehr auf Produktion von Autos, sondern wird mit Daten aus dem Fahrzeug gemacht. Mythos BMW - NEXT 100 YEARS Wer glaubt, selbstfahrende Autos sind Sinn und Zweck der irrt, im Kern des Kartensystems von Here steckt zwar der nötige Sicherheitsaspekt, doch die Wahrheit ist so simpel wie ernüchternd: das eigentliche Geschäftsmodell ist die banale Vermittlung des nächsten REWE Marktes. Was für eine Innovation, ohne Leitsystem finden wir die Nahrungsquelle Supermarkt oder das Urban-Gardening-Center (Schrebergarten) nicht mehr ? Mobility-Services bei BMW

Etablierte Politik flüchtet sich in Selbsttäuschung

Es gibt Milieus in unserer Gesellschaft, die von der Stimmung der Bedrohtheit beherrscht sind. Es gibt natürlich auch sehr wichtige Milieus, die die Stimmung der Offenheit und der Aufgeschlossenheit haben, und es gibt dazwischen wiederum Milieus, die sich eher in eine Stimmung der Verhaltenheit, Reserviertheit - oder vielleicht etwas positiver - der Gesammeltheit sich befinden. Ich finde es sehr wichtig sich klarzumachen, dass jetzt mit dem Flüchtlingsthema eine Verdichtung von Stimmungen stattfindet, die vorher eigentlich auch schon da waren. Hass als Mittel gegen das Gefühl der Ohnmacht: die Frage ist, wie kann man individuelle Hasszusammenballung in möglicherweise kollektive Wut transformieren, denn Wut ist etwas anderes als Hass. Wut hat eine kollektivierende Dimension, Wut sagt: es ist irgendwie alles nicht richtig hier, wir müssen einen anderen Weg finden. Mehr...

Effizienzsteigerung, messen, wiegen, kontrollieren

Die sogenannte Leistungsgesellschaft besticht durch Einseitigkeit und Trennung zwischen privat und beruflichen Alltag und dem Glauben, mit Technik und Systemdenken die Welt zu verbessern. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die tatsächliche Verbesserung logisch nachvollziehbar ist, aber die zunächst unsichtbaren Einflüsse auf anderen Ebenen nachteilige Wirkung zeigen können. Einer Studie des Gallup-Instituts ist zu entnehmen, dass allein in Deutschland jährliche Kosten von ca. 125 Milliarden EUR zu beziffern sind, die sich von "schlechter Firmenkultur" ableiten lassen, das heisst Demoralisierung, Imageverlust und Bürokratie. > Technologie hat keine Ethik. Der "deutsche Mindset" ist geprägt von einer überlieferten Mentalität und Kultur, die sich hartnäckig in unseren Köpfen festgesetzt hat. Entschleunigung ist auch keine Lösung, sagt der Professor Hartmut Rosa vom Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Buch Resonanz Ihm zufolge geht es nicht um Langsamkeit, sondern um eine neue Beziehung zur Welt, die er mit "Resonanz" beschreibt. Mehr...

Warum Deutschland immer ungleicher wird

Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander in den letzten Jahrzehnten. Sowohl bei den Löhnen, bei den Einkommen, aber auch bei den Vermögen. Deutschland ist das Land in der Eurozone mit der höchsten Ungleichheit bei privaten Vermögen. Marcel Fratzscher ist Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW): "Das Problem per se liegt nicht darin, dass die oberen 0,1 Prozent oder ein Prozent zu viel haben, sondern das wirkliche Problem liegt darin, dass die unteren 40 Prozent so wenig haben. Es sollte nicht zu einer Neiddebatte werden, sondern das Augenmerk sollte wirklich auf den Bedürftigen liegen". Aha... Dies bedeutet doch weiterhin, das System bringt erst Bedürftige hervor, die dann gönnerhaft unterstützt werden und am Tropf hängen? Woran liegt es dann, wenn Milliardäre und Millionäre ihr Geld anhäufen und leistungslos vermehren können, aber keinerlei Massnahmen für angemessene Bezahlung durchführen, um jene 40% auf ein erträgliches Niveau zu verhelfen. In dieser Rechnung stimmt es gewaltig nicht, trotz aller Diskussionen ist die Wahrheit, Ausgewogenheit ist einfach nicht gewollt, trotz Möglichkeiten. Natürlich will der Reiche keine Neiddebatte, sonst käme zutage, dass er aus totaler Verlustangst handelt (Gegenpol von Neid), trotz vielen anderen sachlichen (Globalisierung, Mindestlohn) Behauptungen. Mehr...

Globale Wirtschaft + Postwachstum im Mainstream angekommen

Drei deutsche Ökonomen sehen ein Ende des globalen Wachstums sei unvermeidlich. Der Hamburger Ökonom Steffen Lange und seine Kollegen Peter Pütz und Thomas Kopp schreiben in einer neuen Studie, dass sich die Zeiten des Wirtschaftswachstums in den westlichen Ländern dem Ende zuneigen. Ihr Befund klingt eher technisch, aber birgt großen wirtschaftlichen und sozialen Sprengstoff. Wenn die Wirtschaft auf Dauer nicht mehr wächst, kann nur noch das Bestehende verteilt werden. Lange kann einer Postwachstumsökonomie viel Gutes abgewinnen: Unser Streben nach immer größerem Wohlstand ruiniert Ackerflächen, Flüsse und das Weltklima, denn eine immer höhere Produktion schade der Umwelt. Mit einer Postwachstumsökonomie kann die Wirtschaft unabhängiger vom Wachstum gestaltet werden. Guido Baldi, Konjunkturexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die steigende Ungleichheit und Monopole in der Wirtschaft für die größten Hemmnisse. Mehr...

 
 

Kann Technik die Probleme der Welt lösen?

Die Macher der Singularity University glauben, dass Technik die Probleme der Welt lösen wird. Mit Singularity Technology ist ein Zeitpunkt gemeint, an dem künstliche Intelligenz menschliche Intelligenz übersteigt. Rob Nail ist Gesicht und Botschafter dieser Vision und zieht mit seinen Vorträgen über "exponentielle Technologien" Manager aus der ganzen Welt an. Auch Telekom-Chef Tim Höttges war schon da: "Rob Nail denkt, dass alles, was technisch möglich ist, auch gemacht wird." Kritiker sehen viele Aspekte dieser Entwicklung aber ganz anders: Echte Gefahr der Digitalisierung. Nail sieht langfristig rosige Zeiten für die Menschheit und ist daher sehr optimistisch, doch kurzfristig, also für die kommenden 30 Jahre ist er aber sehr besorgt. Zwei polare Megatrends. Alle diese technologischen Umbrüche könnten für die Zeit nach eines turbulenten Übergangs zu einer Welt des Überflusses führen, Politik und Wirtschaft seien aber heute noch auf eine Welt der Knappheit eingestellt. Digital TRUST - Mensch im Mittelpunkt? Deshalb will Nail auch das universelle Grundeinkommen – und ist auch hier langfristig kalifornisch-optimistisch: Die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, sei schon viel gemeinschaftlicher eingestellt. Mehr...

Versagen der deutschen Politik

Wie solidarisch ist Deutschland? Reiche werden reicher – Arme bleiben arm, während die „Mitte“ gegen den Abstieg kämpft. Ein verblüffender Befund, glaubt man dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung; die Unternehmen boomen, doch die Löhne stagnieren, gleichzeitig wächst die Ungleichheit bei den Vermögen. Die Kluft zwischen denen, die sehr viel haben und jenen, die mit wenig oder sehr wenig auskommen müssen, ist heute besonders groß. Deutschland nimmt bei der Vermögensungleichheit in der Eurozone inzwischen einen enttäuschenden Spitzenplatz ein. Was ist passiert? Milliarden für Millionäre > Anhand bisher unveröffentlichter Dokumente sowie mit den Stimmen beteiligter Zeitzeugen und Insider beschreibt Autor Jan Schmitt in seiner ARD/WDR-Produktion das beispiellose Versagen der deutschen Politik. Der Film schildert einen Wirtschaftskrimi, dessen Protagonisten – Täter wie Opfer – sich wie das "Who is Who" der deutschen Gesellschaft lesen. Mehr...

Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft

Wie gewinnt man einen technologischen Wettbewerb? Die Wahrheit ist, durch Win-Win Situation nicht nur mit dem Wettbewerber, sondern vor allem und auch mit den Mitarbeitern, und nicht nur mit den Hochqualifizierten. Es ist ja schon ein Fortschritt wenn deutsche Unternehmen Experimentierräume einrichten und Insellösungen wagen, die bisher nur zögerlich und mit wehklagen "zu teuer", oder "werfen keine Gewinne ab" installiert wurden. Jetzt erst ist der Knoten oder ein Licht aufgegangen, solche Settings sind absolut notwendig. Jetzt fahren die Industriekapitäne wie Touristen nach Silicon Valley und bestaunen die Welttaktgeber und lassen sich von 18-jährigen Erfolgsmodelle zeigen... Digitale Entwicklung + Gründerkultur Dabei kommen sie zurück mit Eindrücken, die sie nur teilweise verstanden haben, es geht nicht nur um Technologie, Strategie und Geschäftmodelle, es geht auch um ein Mindset und ein Klima der Teilhabe und Kreativität... gute Ideen kann jeder haben - umsetzen müssen sie verständlicherweise die Experten. Mehr...

Digital TRUST - Mensch im Mittelpunkt?

People First - Der Mensch im Mittelpunkt. "Trotz einer Fokussierung auf Technologie stellen echte Führungskräfte den Menschen in den Mittelpunkt. Führende Unternehmen wissen, dass Erfolg mehr bedeutet, als eine Technologie-Liste abzuarbeiten. Vielmehr kommt es auf die Menschen an." Accentures Technology Vision 2016. Was soll man davon halten, wenn Berater die Werte und Rethorik der Vorreiter und Changemaker verwenden, mit den richtigen Inhalten? Zweifel an der Glaubwürdigkeit, nur ein neues Geschäftsmodell? „Maschinen und künstliche Intelligenz werden zu neuen Mitarbeitern der Belegschaft." Und auch hier widersprechen sich die Tendenzen, da dieser digitale Wandel Arbeitsplätze überflüssig machen wird und nur Bruchteile der Anzahl qualifizierter Mitarbeiter notwendig sind. "Liquid Workforce“ – flexible, anpassungsfähige und reaktionsschnelle Mitarbeiter in Unternehmen sind die Antwort. Mensch im Mittelpunkt bezieht sich bei Accenture hauptsächlich auf Wissen und Innovationsfähigkeit, die echten menschlichen Werte fallen in diesem Beraterkonzept unter das Stichwort Feelgood-Management? Mehr...

NGOs: Früher kritisch, heute brav?

Vor 15 Jahren begleiteten Globalisierungsgegner das Weltwirtschaftsforum in Davos mit zum Teil gewalttätigen Protesten. Heute sind die WEF-Gegner zahmer geworden – das WEF hat sie und manch kritische NGO eingebunden in Diskussionsrunden. Jemand, der sich nie auf ein WEF-Podium bitten liess – aber während 15 Jahren als kritische Stimme in Davos war – ist die Organisation Erklärung von Bern (EvB). Die NGO lancierte 2000 die Gegenveranstaltung «Public Eye on Davos». Dazu gehörten auch die jährlich verliehenen Schmähpreise an Unternehmen mit ethisch und ökologisch fragwürdigen Geschäftspraktiken. Letztes Jahr hat die EvB die Veranstaltung aus strategischen Gründen eingestellt. Jedes Unternehmen, das heute etwas auf sich hält oder das sich in einer breiteren Öffentlichkeit legitimieren muss, hat einen Nachhaltigkeitsbericht. EvB-Sprecher Oliver Classen glaubt, dass die NGOs in Davos bei den Unternehmern und Entscheidungsträgern durchaus Gehör finden können. Allerdings dürfe man sich nicht täuschen lassen: Die Podien und Diskussionsrunden seien nicht der Kern des WEF, sagt er. Das ist nur eine Schale drumrum, ein Schaufenster, das den Rest der Veranstaltung legitimieren soll. Mehr...

DLD 16 - Digital Life Design Konferenz

Business! Creative and Social? Die DLD Conference ist wohl eine der wichtigsten Digital-Konferenzen in Europa. In München diskutierten unter dem Motto "The Next Next" Startup-Gründer, Medienleute und Persönlichkeiten der Digitalen Welt über Netz- und Zukunftsthemen. Die Big Player sitzen regelmässig zusammen und feiern sich, und gerade heute stehen wir am Startpunkt des neuen Maschinenzeitalters. Dieses geht einher mit besonderen Technologien wie beispielsweise Robotik, Artificial Intelligence sowie Industrie 4.0, Internet der Dinge ect. und mit bereits bekannten Slogans von Freiheit, Demokratie und Fortschritt, die aber auch besondere Gefahren mit sich bringen... Kein Land der Welt ist vorbereitet auf das, was kommt. Die Menschheit wird sich in den nächsten zwanzig Jahren weit mehr verändern als in der vorherigen 300 Jahren. Work-Life-Balance, Mindfulness, Transformation + Technologie! “We have to decide what we want the machines to be allowed to do” - Who is "WE" and who is the final decisionmaker? Network Conference all about innovation, digitization, science and culture? Mehr...

Maker- und DIY / Do it Yourself Festival

Die Make Munich ist seit 2013 Süddeutschlands größtes Maker- und DIY Festival. Auf dem Event präsentieren die innovations-, umwelt- und technikbegeisterten Selbermacher und Tüftler ihre Kultur und Technologie-Projekte auf Messeständen, Vorträgen und mit vielen Mitmach-Workshops. Aber auch mit der neu eröffneten UnternehmerTUM MakerSpace GmbH werden ambitionierte Start-ups, Do-It-Yourself Aktive und kreative Menschen angesprochen. Und auch international entwickelt sich eine ausgesprochen professionelle Szene für diesen Bereich, z.B. dem Fab Lab Barcelona mit vielen namhaften Kooperationen wie dem Fab Lab House (Audience Award in the first Solar Decathlon Europe in Madrid) oder die Entwicklung der neuen Generation von Fab Labs im Grün Fab Lab-Projekt. Darüber hinaus ist das FAB-City eine Ansammlung der aktuellen und zukünftigen Visionen und Konzepte für Orte, die lokal produktiv und weltweit vernetzt agieren. Autarke Städte-Entwicklung der neuen allgemeinen Theorie des Städtebaus: Self-Sufficient City oder Empowerment durch Technologie für Stadt-Transformation. Übersicht der Fab Labs weltweit: www.fablabs.io

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2016 SHIFT HAPPENS

Exploring The Shift. The Shift is not a thing. It is an action and a state of being, a Shift of awareness from EGO- to ECO-System.

Anders-Besser-Leben