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Montag, 20. November 2017

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Megatrend - was ist das?

Megatrends sind langfristige und übergreifende Transformationsprozesse. Wir sehen sie als wirkungsmächtige Einflussgrößen, welche die Märkte der Zukunft prägen. Sie unterscheiden sich von anderen Trends in dreierlei Hinsicht: ZEITHORIZONT. Megatrends sind über einen Zeitraum von Jahrzehnten beobachtbar. für die Gegenwart existieren bereits quantitative, empirisch eindeutige Indikatoren. Sie können mit hoher Wahrscheinlichkeit noch über mindestens 15 Jahre in die Zukunft projiziert werden. REICHWEITE. Megatrends wirken umfassend. Ihr Geltungsbereich erstreckt sich auf alle Weltregionen und alle Akteure – Regierungen, Individuen und ihr Konsumverhalten, aber auch auf Unternehmen und ihre Strategien. WIRKUNGSSTÄRKE. Megatrends bewirken tiefgreifende, mehrdimensionale Umwälzungen aller gesellschaftlichen Teilsysteme – politisch, sozial und wirtschaftlich. Ihre spezifischen Ausprägungen unterscheiden sich von Region zu Region. Die wichtigsten Informationen über alle zwanzig Megatrends: PDF-Report

Folge nicht Deinem Herzen und meide Konferenzen

Um möglichst viele Menschen möglichst gut zu erreichen, muss das, was Du förderst und unternimmst, wirksam sein. In der Regel sind das nicht die Projekte und die Themen, die dich immer schon interessiert haben. Sondern andere. Die Handschrift des "Alten Denkens" heisst überwiegend Gewinnmaximierung, und dieser Mindset hat sich scheinbar nicht geändert und wird auch Stiftungen übergestülpt. So wird trotz der alternativen Zieldefinition der Outcome vielleicht sogar ungewollt "vergeigt". Gegen die Aussage "Folge nicht deinem Herzen" spricht: Nichts blockiert die Freiheit im Denken häufiger als ein Unternehmen. Stimmig widerum ist: Konferenzen und Tagungen erwecken zunächst den Eindruck, dass hier Wissen oder gar Erkenntnis vermittelt wird. Dies ist jedoch überaus selten der Fall. Vermittelt wird hier in erster Linie Gruppenzugehörigkeit und Selbstvergewisserung. Wohlmeinende Menschen treffen auf wohlmeinende Menschen, machen wohlmeinende Konversation und gehen anschließend überaus wohlmeinend auseinander. Überzeugt werden muss hier niemand mehr. Mehr...

GoodNews - BadNews

Reine Informationen sind ehrlich und direkt. Sie lösen das aus, wofür sie bestimmt sind. Aber auch wahre Nachrichten haben ein großes Potential zur Manipulation. Wer sich nicht informiert, bleibt dumm oder ist ignorant. Sich selbst Informationen vorzuenthalten - ein Zeichen von Unbewusstheit. Ähnliches gilt differenziert betrachtet für Positiv News, wer glaubt Goods News wäre hilfreich, muss erkennen, dass es nur eine Sichtweise sein kann zu Fakten, die auch BadNews sind... Wer eine Gefahr nicht kennt, kann ihr nicht angemessen begegnen! Halten wir hingehen anderen Informationen vor, dann üben wir aller Wahrscheinlichkeit nach Vorteilsannahme aus. Zumindest dürfte das für die meisten Briefkastenfirmen, beim Handelsabkommen TTIP, bei der Neuzulassung von Glyphosat und beim Dieselskandal so der Fall gewesen sein. Kreativität und Selbstwirksamkeit bedürfen der Freiheit. Aber nirgendwo anders, abgesehen von der Schule, wird sie uns so häufig genommen wie in einem Unternehmen. Und nichts blockiert Freiheit im Denken so häufig wie ein Unternehmen. Wir müssen die Blockaden einreißen, die den Herausforderungen unserer Zeit - Demographie, Demokratie, Ökologie und Ökonomie entgegenstehen. Das Ende der Matrix-Kultur

Waterworld, Silicon Valley + schwimmende Städte

Ein Silicon Valley Unternehmen plant schwimmende Städte z.B. vor der Küste Kaliforniens, auf dieser will man die aktuellen Zuwanderungsregeln der USA umgehen, die für viele Menschen der Innovation und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen durch ausländische Unternehmer im Wege stehen. Schwimmende Städte, die sich selbst mit Nahrung und Energie versorgen, sind auch die Antwort des niederländischen Unternehmens Blue21 auf steigende Meeresspiegel und weltweite Landverknappung. In Algenfarmen, Hydrokulturen und Aquakulturen werden Biokraftstoffe und Nahrungsmittel produziert, die auch auf dem Land genutzt werden können. Die Büroarbeitsplätze in Kaliforniens "Floating Cities" sollen über Hightech Annehmlichkeiten verfügen, wie man sie auch von den Google oder Facebook Internetgiganten erwarten würde. Die schwimmende Stadt soll umweltverträglich und nachhaltig gestaltet werden und über Fitness Einrichtungen, Luxus Restaurants und einen Hubschrauber für Notfälle verfügen. Patri Friedman, der Enkel des liberalen Wirtschaftswissenschaftlers Milton Friedman, setzt sich für den Bau schwimmender Städte ein, die unter keiner staatlichen Hoheit stehen, weil sie in internationalen Gewässern treiben. Theoretisch könnten diese Mikrostaaten auch als Versuchslabore für die Entwicklung neuer Herrschaftsstrukturen fungieren. Mehr...

Ohne Grundeinkommen wird es nicht gehen

Warum der US-Ökonom und Ex-Arbeitsminister Robert Reich die Schweizer Initiative des Grundeinkommens befürwortet und was das mit Robotern zu tun hat. Nicht nur die meisten Amerikaner glauben nach wie vor, dass es jedermann mit harter Arbeit schaffen kann. In Deutschland ist das auf fruchtbaren Boden gefallen, doch nun zeigt sich, dass nicht Leistung allein zählt, sondern ein agiler, flexibler Mindset, wenngleich die Werteskala meist unter den Tisch fällt, und Gewinnmaximierung vor Sinnmaximierung kommt. Die Zahlen zeigen eine andere Realität: Seit den 1970er-Jahren begannen die Einkommen zu stagnieren, während die Produktivität und die Wirtschaft stark wuchsen. 2013 war das mittlere Haushaltseinkommen inflationsbereinigt tiefer als 1989. Zwei Drittel der Amerikaner verdienen zu wenig, um etwas auf die hohe Kante legen zu können. Warum auch Deutschland immer ungleicher wird Ausserdem haben sich die Aufstiegschancen für ­Kinder aus der Mittelklasse halbiert. Genau diese und alle anderen Strömungen (z.B. des Silicon Valley - “Tech titans are busy privatising our data”) werden nach wie vor in der westlichen Welt verbreitet und zeigen sich in der jeweiligen Mentalität und kultureller Ausprägung in unterschiedlicher Form. Siehe TTIP Hillary Clinton führt übrigens im Unterschied zu Bernie Sanders keine Bewegung an, die Ame­rikas Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen verändern will, und das gilt auch für deutsche Parteien. Mehr...

Industrie 4.0 - Vorsprung durch Mindset nicht Technologie

Der Zukunftsmotor Industrie 4.0 springt in Deutschland nicht recht an. Selbst die Branche mahnt, sie fürchtet das Tempo der USA. Der deutsche Mindset: Effizienzsteigerung, messen, wiegen, kontrollieren. Die Logik: Diejenigen, die uns bis 70 Jahre arbeiten lassen wollen und die, die keinen Menschen über 50 mehr einstellen wollen, sind die dieselben? Ein 4.0-Experte bescheinigt den US-Amerikanern dabei auch einen mentalen Vorsprung unter dem Schlagwort Industrie 4.0 bekannten Trends wie etwa selbstlernende Maschinen, kommunizierende Bauteile oder der komplett vernetzter Warenfluss. Chef des Industrie-4.0-Pioniers Forcam, Franz Gruber sagt: „Die USA haben keinen technologischen Vorsprung, sondern einen mentalen. Es ist ein Vorsprung durch Tatkraft, die US-Gesellschaft ist viel IT-affiner." Die europäische Union hält dagegen und hat einen Massnahmekatalog zur Digitalisierung der Industrie durch die Einrichtung eines EU-Investitionsplans vorgestellt. Auf der Hannover Messe wurden die Trends des Zukunftsmotors Digitalisierung gezeigt und diskutiert. Mehr...

Paradox der Share-Economy

HABEN oder SEIN? Wer hat denn erwartet, dass die Vision der Share Economy nicht kommerziell vereinnahmt wird, oder dass Entrepreneure nicht euphorisch ihre Visionen verfolgen, und sich irgendwann wundern, dass Visionen verkauft werden können? Tatsächlich ist das ausschlaggebende Element die sogenannte "innere Haltung". Was soll das sein? Diese innere Haltung sind dynamisch prozesshafte Erkenntnisse, ständigen Wandel unterworfen, nicht nur von Wissen, sondern vor allem über direkte Erfahrung genährt. Der Unterschied ist, wir hinterfragen nicht nur äussere Strukturen, sondern auch uns selbst, wir lassen uns auf das Unbekannte ein, zeigen Bereitschaft und grenzen ab wo es nötig ist und entscheiden nur aufgrund der eigenen inneren Klarheit, und folgen nicht einem Kompass der von Medien, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Intellektuellen oder sonstigen Idolen gefüttert wird. Wir können zunächst alle Eliten vom inneren Podest stürzen, und die übernommenen Glaubenssätze hinterfragen, die wir in uns tragen. So stellen wir Augenhöhe her und verlieren erst dadurch die Fremdbestimmung, die bis zuletzt negiert wird. Wir sind frei im Denken, selbstbestimmt und unabhängig? Die Freiheit definiert sich auch durch Akzeptanz des Unvermeidlichen. Mehr...

Digitale Mobilität - Innovativ oder banal?

Disruptive digitale Geschäftsmodelle der Autohersteller wandeln sich vom reinen Hardware-Produzenten zum digitalen Mobiltäts-Dienstleister. Der Kartendienstleister von Nokia hat seine Sparte unter dem Namen "Here" für 2.8 Milliarden an Audi, BMW und Daimler verkauft. Diese High-End-Karten sind Voraussetzung für das autonome Fahren, und auch für die künftigen Geschäftsmodelle der Autohersteller. Das eigentliche Geschäft basiert nicht mehr auf Produktion von Autos, sondern wird mit Daten aus dem Fahrzeug gemacht. Mythos BMW - NEXT 100 YEARS Wer glaubt, selbstfahrende Autos sind Sinn und Zweck der irrt, im Kern des Kartensystems von Here steckt zwar der nötige Sicherheitsaspekt, doch die Wahrheit ist so simpel wie ernüchternd: das eigentliche Geschäftsmodell ist die banale Vermittlung des nächsten REWE Marktes. Was für eine Innovation, ohne Leitsystem finden wir die Nahrungsquelle Supermarkt oder das Urban-Gardening-Center (Schrebergarten) nicht mehr ? Mobility-Services bei BMW

Etablierte Politik flüchtet sich in Selbsttäuschung

Es gibt Milieus in unserer Gesellschaft, die von der Stimmung der Bedrohtheit beherrscht sind. Es gibt natürlich auch sehr wichtige Milieus, die die Stimmung der Offenheit und der Aufgeschlossenheit haben, und es gibt dazwischen wiederum Milieus, die sich eher in eine Stimmung der Verhaltenheit, Reserviertheit - oder vielleicht etwas positiver - der Gesammeltheit sich befinden. Ich finde es sehr wichtig sich klarzumachen, dass jetzt mit dem Flüchtlingsthema eine Verdichtung von Stimmungen stattfindet, die vorher eigentlich auch schon da waren. Hass als Mittel gegen das Gefühl der Ohnmacht: die Frage ist, wie kann man individuelle Hasszusammenballung in möglicherweise kollektive Wut transformieren, denn Wut ist etwas anderes als Hass. Wut hat eine kollektivierende Dimension, Wut sagt: es ist irgendwie alles nicht richtig hier, wir müssen einen anderen Weg finden. Mehr...

Effizienzsteigerung, messen, wiegen, kontrollieren

Die sogenannte Leistungsgesellschaft besticht durch Einseitigkeit und Trennung zwischen privat und beruflichen Alltag und dem Glauben, mit Technik und Systemdenken die Welt zu verbessern. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die tatsächliche Verbesserung logisch nachvollziehbar ist, aber die zunächst unsichtbaren Einflüsse auf anderen Ebenen nachteilige Wirkung zeigen können. Einer Studie des Gallup-Instituts ist zu entnehmen, dass allein in Deutschland jährliche Kosten von ca. 125 Milliarden EUR zu beziffern sind, die sich von "schlechter Firmenkultur" ableiten lassen, das heisst Demoralisierung, Imageverlust und Bürokratie. > Technologie hat keine Ethik. Der "deutsche Mindset" ist geprägt von einer überlieferten Mentalität und Kultur, die sich hartnäckig in unseren Köpfen festgesetzt hat. Entschleunigung ist auch keine Lösung, sagt der Professor Hartmut Rosa vom Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Buch Resonanz Ihm zufolge geht es nicht um Langsamkeit, sondern um eine neue Beziehung zur Welt, die er mit "Resonanz" beschreibt. Mehr...

Warum Deutschland immer ungleicher wird

Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander in den letzten Jahrzehnten. Sowohl bei den Löhnen, bei den Einkommen, aber auch bei den Vermögen. Deutschland ist das Land in der Eurozone mit der höchsten Ungleichheit bei privaten Vermögen. Marcel Fratzscher ist Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW): "Das Problem per se liegt nicht darin, dass die oberen 0,1 Prozent oder ein Prozent zu viel haben, sondern das wirkliche Problem liegt darin, dass die unteren 40 Prozent so wenig haben. Es sollte nicht zu einer Neiddebatte werden, sondern das Augenmerk sollte wirklich auf den Bedürftigen liegen". Aha... Dies bedeutet doch weiterhin, das System bringt erst Bedürftige hervor, die dann gönnerhaft unterstützt werden und am Tropf hängen? Woran liegt es dann, wenn Milliardäre und Millionäre ihr Geld anhäufen und leistungslos vermehren können, aber keinerlei Massnahmen für angemessene Bezahlung durchführen, um jene 40% auf ein erträgliches Niveau zu verhelfen. In dieser Rechnung stimmt es gewaltig nicht, trotz aller Diskussionen ist die Wahrheit, Ausgewogenheit ist einfach nicht gewollt, trotz Möglichkeiten. Natürlich will der Reiche keine Neiddebatte, sonst käme zutage, dass er aus totaler Verlustangst handelt (Gegenpol von Neid), trotz vielen anderen sachlichen (Globalisierung, Mindestlohn) Behauptungen. Mehr...

Globale Wirtschaft + Postwachstum im Mainstream angekommen

Drei deutsche Ökonomen sehen ein Ende des globalen Wachstums sei unvermeidlich. Der Hamburger Ökonom Steffen Lange und seine Kollegen Peter Pütz und Thomas Kopp schreiben in einer neuen Studie, dass sich die Zeiten des Wirtschaftswachstums in den westlichen Ländern dem Ende zuneigen. Ihr Befund klingt eher technisch, aber birgt großen wirtschaftlichen und sozialen Sprengstoff. Wenn die Wirtschaft auf Dauer nicht mehr wächst, kann nur noch das Bestehende verteilt werden. Lange kann einer Postwachstumsökonomie viel Gutes abgewinnen: Unser Streben nach immer größerem Wohlstand ruiniert Ackerflächen, Flüsse und das Weltklima, denn eine immer höhere Produktion schade der Umwelt. Mit einer Postwachstumsökonomie kann die Wirtschaft unabhängiger vom Wachstum gestaltet werden. Guido Baldi, Konjunkturexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die steigende Ungleichheit und Monopole in der Wirtschaft für die größten Hemmnisse. Mehr...

 
 

Kann Technik die Probleme der Welt lösen?

Die Macher der Singularity University glauben, dass Technik die Probleme der Welt lösen wird. Mit Singularity Technology ist ein Zeitpunkt gemeint, an dem künstliche Intelligenz menschliche Intelligenz übersteigt. Rob Nail ist Gesicht und Botschafter dieser Vision und zieht mit seinen Vorträgen über "exponentielle Technologien" Manager aus der ganzen Welt an. Auch Telekom-Chef Tim Höttges war schon da: "Rob Nail denkt, dass alles, was technisch möglich ist, auch gemacht wird." Kritiker sehen viele Aspekte dieser Entwicklung aber ganz anders: Echte Gefahr der Digitalisierung. Nail sieht langfristig rosige Zeiten für die Menschheit und ist daher sehr optimistisch, doch kurzfristig, also für die kommenden 30 Jahre ist er aber sehr besorgt. Zwei polare Megatrends. Alle diese technologischen Umbrüche könnten für die Zeit nach eines turbulenten Übergangs zu einer Welt des Überflusses führen, Politik und Wirtschaft seien aber heute noch auf eine Welt der Knappheit eingestellt. Digital TRUST - Mensch im Mittelpunkt? Deshalb will Nail auch das universelle Grundeinkommen – und ist auch hier langfristig kalifornisch-optimistisch: Die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, sei schon viel gemeinschaftlicher eingestellt. Mehr...

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2016 SHIFT HAPPENS

Exploring The Shift. The Shift is not a thing. It is an action and a state of being, a Shift of awareness from EGO- to ECO-System.

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