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Mittwoch, 20. September 2017

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Weltweiter Wertewandel und Vertrauensverlust

Das Wort mit fünf-Buchstaben (Trust), das das Ende der Gesellschaften bedeutet. VERTRAUEN ist die wesentliche, wichtigste Währung. Was ging in Amerika schief? Vor den Demagogen, vor der Krise, vor dem Niedergang - gab es einen allgemeinen, systemischen und beispiellosen Vertrauensverlust. In allem und jedem. Ein Vertrauensverlust in Institutionen, von der Regierung bis zur Gesellschaft und in die Medien. Ein Vertrauensverlust zu Menschen, Nachbarn, zu Intellektuellen und auf Mitbürger. Ein Vertrauensverlust, der wie ein Eisbrett kollabierte. Ob sie es glauben oder nicht, Donald Trumps Zustimmungsrating von 40 Prozent ist immer noch höher als die Vertrauensbewertung aller anderen demokratischen Institutionen in der Gesellschaft. Man könnte denken: Vertrauen ist nicht so wichtig. Sie können es nicht anfassen oder schmecken oder riechen, wie frisches Geld oder ein glänzendes neues Auto. Aber das Vertrauen geht all jenem voraus. Ohne sie wird das Geld nicht ausgegeben, die Ware nicht produziert, die Investitionen nicht getätigt. Der extreme Kapitalismus frisst sich selbst, dich, mich, die Demokratie, den Planet, die Gesellschaft, wie wir sie kennen. Der Verlust des Vertrauens ist fast genau wie der Klimawandel. Mehr...

Trump + sein Desinformations-Netzwerk

Wir treten gerade in eine wirklich gefährliche Zeit in der globalen Geschichte ein, das Zeitalter der Unordnung. Die existierende liberale Weltordnung, also der Teil, der verantwortlich ist für Frieden und Wohlstand der Menschheit, beginnt zu brechen. Autoritarismus, Merkantilismus und Nationalismus beginnen Demokratie, Kapitalismus und Globalisierung zu ersetzen. Ab jetzt verändert sich alles. In den nächsten Jahrzehnten wird das Pendel irgendwann in die andere Richtung schwingen. Diejenigen Institutionen, die am meisten geben - und nicht ausbeuten - werden diejenigen sein, die am meisten gedeihen. Es sind die, die reale und dauerhafte Werte erschaffen, echten Reichtum, lebenswertes Leben. >> Zeitalter der Undordnung beginnt! Angst vor Donald Trump? Du kennst noch nicht einmal die Hälfte... Viele seiner Mitarbeiter sind aus einem undurchsichtigen Firmennetzwerk. Um zu verstehen, was kommt, müssen wir verstehen, wer sie sind. Ich weiß das alles nur zu gut, weil ich die letzten 15 Jahre damit verbracht habe, sie zu bekämpfen. The Guardian / George Monbiot

New Mindset for Business

Eine neue Denkweise bzw. Mindset für die Wirtschaft: Es geht um Milliarden von Dollar, es geht um die Innovation der Unternehmen, und um Veränderung im Leben aller Menschen! Aber dieser Wandel ist nicht einfach. Aus diesem Grund gibt es jetzt diesen Leitfaden, um Innovatoren dabei zu helfen, mehr elegante, effektive und kreative Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Lösungen, die für die Menschen von unschätzbarem Wert sind, geben Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil und sind regenerativ für unsere Welt. "Meanwhile, creativity has never been more important: the global economy is stuttering and disruptive technologies challenge established business models. The scale of what we’re designing has shifted from products, to companies, to economic systems." Mehr...

Fairer Handel verändert die Gesellschaft

Engagement Global: Der Faire Handel trägt nicht nur dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu verbessern. Er zielt auch auf ein verändertes Bewusstsein und Verhalten in der deutschen Gesellschaft. Der Faire Handel hat bewirkt, dass immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland die Produktionsbedingungen in den Herkunftsländern in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. In einer Studie wurde erstmalig wissenschaftlich analysiert, ob und in welchem Maße der Faire Handel in den letzten 15 Jahren die deutsche Gesellschaft beeinflusst und verändert hat. Die Ergebnisse zeigen: In allen untersuchten Bereichen – bei Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und privatem Konsum – gibt es einen Trend hin zu verändertem Bewusstsein und Verhalten. Doch trotz einer wachsenden Unterstützung des Fairen Handels durch die Politik, hat es im Untersuchungszeitraum laut der Studie keine substanziellen Veränderungen der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen gegeben, wie sie von der Fair-Handels-Bewegung angestrebt werden. Studie im PDF-Format

Vegane Revolution frisst ihre Kinder

Veganz, die erste Supermarktkette, die völlig auf tierische Produkte verzichtet, hat im Dezember 16 Planinsolvenz angemeldet. Das Filialnetz werde wegen fehlender Nachfrage nun kräftig ausgedünnt.
Der Trend hat sich allerdings auch sehr stark auf "SUPERFOOD SHAKES" verlagert. Die Fehleinschätzung zu einer Verganz-Supermarktkette hatte zwar gutgläubige oder ahnungslose Investoren angelockt, aber es war auch deshalb absehbar, weil die Produktlinie jenseits der Veganz-Frischprodukte aus fragwürdigen Ersatzinhaltsstoffen besteht. Das grösste Potenzial haben pflanzliche Proteinprodukte die als Übergang zu einer fleischärmeren bzw. fleischlosen Ernährung führen... Die neuesten Businessmodelle sind auch nicht stationär, sondern wie bisher nach dem altbekannten Prinzip der Startupkultur: Kaum etwas selbst herstellen, Branding, Whitelabeling, gute Lieferanten und Logistiker. Nur Internetfrontend und Marketing selbst durchführen, was relativ wenig Platz, wenig Manpower und überschaubare Kalkulation bedeutet. Es gibt inzwischen mehr Pulververkäufer auf dem Markt als wirklich hochqualitative Rohstoffe, und weil man die Qualität nicht sehen kann, sind die meisten auch noch völlig überteuert. Mehr...

Konzernatlas 2017 / Argar- und Lebensmittelindustrie

Immer weniger, dafür immer größere multinationale Konzerne kontrollieren die Märkte vom Acker bis zur Ladentheke. Seit den 1980er Jahren sind verstärkt Fusionen und Übernahmen zu beobachten, die Konzerne werden immer größer. Statt die Marktkonzentration zu beschränken, ebnete die Politik den marktmächtigen Konzernen in den letzten Jahrzehnten auch noch den Weg. Freihandelsabkommen, der Abbau staatlicher Regulierung und unzureichende Wettbewerbsregeln ermöglichten ihnen zu expandieren. Der Rückzug der Politik aus der Wirtschaft ist ein wichtiger Grund für die heutigen kolossalen Klima- und Umweltschäden und für die globale Ungerechtigkeit. Daher ist es höchste Zeit für eine sozial-ökologisch orientierte politische Regulierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Mit dem Konzernatlas 2017 (PDF download) möchte OXFAM zusammen mit Partnerorganisationen eine breit geführte gesellschaftliche Debatte dazu anstoßen. Mehr...

Elite debattiert über Ungleichheit

Was bis gestern unser Alltag war, ist heute als Illusion entlarvt. Die Elite debattiert über Ungleichheit. Nicht aus Anstand - sondern aus Angst. (Jakob Spiegel Augstein Kolumne) Es heißt, 2016 sei das Jahr der Katastrophen gewesen. Das stimmt nicht. 2016 war das Jahr der Wahrheit. Wir haben etwas über unsere Eliten gelernt. Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg zwischen 1991 und 2013 pro Kopf um 29 Prozent - aber das reale Nettoeinkommen für einen mittleren Haushalt nur um zwölf Prozent. Die unteren 30 Prozent der Haushalte verdienten 2013 netto nicht mehr als 1991. Auf einmal darf Ökonom Marcel Fratzscher auf der Netzseite des Zentralorgans des deutschen Bürgertums, der "Zeit", solche Sätze schreiben: "In Umfragen sagen 70 Prozent der Deutschen, dass sie die soziale Ungleichheit als zu hoch empfinden. Immer mehr Menschen fühlen sich abgehängt. "Unsere bis eben wie selbstverständlich genossene, ererbte offene Gesellschaft auf der Basis der universellen Menschen- und Bürgerrechte, mit einem vernünftigen Sozialstaat, in der Medien und der Rechtsstaat mit Bedacht agieren und die europäische Einigung weiterentwickeln - das also, was bis gestern unser Alltag war, ist heute unsere Utopie." Mehr...

UNO Nachhaltigkeitsziele - Agenda für die Menschheit?

Projekte für eine etwas bessere Welt? Nun hat der Spiegel eine eigene Rubrik von enorm-magazin abgekupfert und berichtet umfangreich zum Thema Nachhaltigkeit. Die definierten Ziele der UNO sind ambitioniert und dazu recherchiert die Redaktion ob das Vorhaben realistisch sei. Das erste Thema des Projekts: nachhaltiger Konsum. Kann es förderlich für Mensch und Umwelt sein, wenn deutsche Verbraucher im Discounter Bio-Obst und -Gemüse kaufen, das am südlichen Rand Europas mühsam bewässert und dann per Lkw bis nach Deutschland gekarrt wird? Weitere Texte, Bilder und Videos zum Schwerpunkt Konsum sind etwa Alternativen zu Kleidung aus Baumwolle oder darüber, wie Elektroschrott recycelt werden sollte und wie besser nicht. Außerdem werden hilfreiche Apps für nachhaltigen Konsum vorgestellt. Das Spiegel-Projekt Expedition Übermorgen greift damit die Themen vieler engagierter Aktivisten auf und man könnte meinen, die Redaktion trägt diese Inhalte damit in die Breite der Bevölkerung, die Zugriffszahlen sehen allerdings nach Ladenhüter eines Nischenthemas aus. Die Hintergründe dürften beim Spiegel genauso wie bei der UNO differenziert betrachtet werden, die Redaktion verspricht sich aufgrund der Relevanz der Thematik bei UNO und Unternehmen eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Die Agenda für die Menschheit, wie die Nachhaltigkeitsziele auch genannt werden, sind massgeblich von Grosskonzernen und der UNO gestrickt, das wirft Fragen auf >> Rettung von Umwelt, Armut und Wohlstand durch die UNO?

Kunden wollen grüne Marken?

Was wir mit LOHAS schon vor 10 Jahren als Folge des Wertewandels kommuniziert haben: Die Nachhaltigkeitsstudie „Sustainability Image Score“ zeigt heute, welchen Einfluss Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility auf das Image von Unternehmen, die Kaufbereitschaft sowie die Kundenbindung haben. Die Anstrengungen der Unternehmen zahlen sich aus: Nachhaltiges Agieren wird von Verbrauchern immer besser beurteilt. Dieses Jahr wird besonders deutlich, wie wichtig die Authentizität von Unternehmen für ein gutes Nachhaltigkeitsimage und die Unternehmensreputation ist. Kunden urteilen zunehmend sensibler und beobachten genau, was tatsächlich geleistet und versprochen wird. Gleichzeitig zeigt die sechste Auflage des „Sustainability Image Score“, dass Verfehlungen schnell und gravierend bestraft werden. Dies bekam im vergangenen Jahr Burger King zu spüren, jetzt rutscht Volkswagen in den tief roten Bereich ab. Im Schlepptau auch der Ex-Image-Führer Audi. Mehr...

Banken und die Dakota Access Pipeline

Nicht nur amerikanische Ureinwohner kämpfen u.a. gegen Banken. Inzwischen schwappt der Protest gegen den Bau der Dakota Access Pipeline nach Deutschland über. Neben dem Protestcamp organisiert sich Widerstand im Netz. Dort finden sich auf mehreren Internetseiten Listen mit Adressen und Telefonnummern, mit denen Unterstützer der Anti-Pipeline-Bewegung dazu aufgerufen werden, sich direkt an die Banken zu wenden und sie dazu aufzufordern, die Finanzierung des Großprojektes einzustellen. Auch die Adresse der Bayerischen Landesbank steht auf diesen Listen. Der Organisation Food & Water Watch zufolge beteiligt sich neben Deutscher Bank auch die BayernLB mit Krediten an der Dakota Access Pipeline. Wieder einmal werden die Rechte von Ureinwohnern durch wirtschaftliche Interessen ersetzt. Diese Haltung findet sich in der globalisierten Welt überall wo das westliche Wachstumsmodell vertreten ist und wird in diesem Fall mit militärischen Mitteln (Standing Rock + Militärausrüstung der Polizei) durchgesetzt. Auch deshalb kommt es zu einer weltweiten Solidarisierung mit den Ureinwohnern in Dakota, die mit friedlichen Mitteln für ihre berechtigten Interessen einstehen und wiederholt ihre Verträge und Versprechen gebrochen wurden. Daraus lässt sich die Haltung + Folgen des Wirtschafts-Systems auf menschliche Werte insgesamt ableiten, siehe Niedriglohnländer, Handelsbarrieren für Afrika, Griechenlandkrise ect. >> INFO Gerade wurde die Dakota-Pipeline vorerst gestoppt. Mehr...

Zeit der Corporate Monkeys

Der Mitarbeiter der Zukunft ist ein Hybrid aus Teamplayer und Einzelkämpfer. Die Zeichen der Zeit stehen auf mehr Freiheit für die Mitarbeiter. Doch wie viel Freiheit verträgt der Corporate Monkey, der ihn führt? Die Art, wie wir zusammenarbeiten, ist radikal im Wandel. Flachere Hierarchien, viel Selbstbestimmung, hohe Eigenverantwortung. Die Mitarbeiter der Zukunft wollen und dürfen mitgestalten. Sie organisieren sich als Communities – hoch flexibel, ergebnisorientiert und nicht immer ausrechenbar. Mit Daimler geht nun ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft einen entscheidenden Schritt in diese Richtung: Der Vorstandsvorsitzende in Jeans und Turnschuhen, Dieter Zetsche, hat gerade eine grundlegende Veränderung der Unternehmenskultur bei Daimler eingeläutet. Wenn die Führung eines Unternehmens auf dieser Baustelle den Anschluss verpasst, ist das Fundament für den zukünftigen Erfolg fraglich. Mehr...

Die Superfood Avocado

Welches Lieblingsessen hat die Gegenwart? Darauf gibt es natürlich mehrere Antworten. Eine lautet: Es ist die Avocado. Das liegt zunächst daran, dass die Avocado nicht vom Tier stammt. Die Avocado gilt, ein Hauptgrund für ihren Erfolg, als unfassbar gesund. Ein Superfood wie Chiasamen, Quinoa, Goji- und Acai-Beeren. Die Avocado ist in der Lage, die Problemzutaten Butter und Eier zu ersetzen. Es gibt jetzt Kochbücher mit Titeln wie Meine Rezepte für eine bessere Welt und Backrezepte. 2010 wurden 28.000 Tonnen Avocado nach Deutschland eingeführt, 2015 waren es 45.000 Tonnen. Vor allem wird mit dem Begriff Superfood ein Gefühl verkauft: das Gefühl, diese Nahrungsmittel brächten von irgendwoher weit weg die Ursprünglichkeit in die westliche Industriegesellschaft zurück, die Natürlichkeit. Und ein Avocadobaum stört sich an Steinen im Boden, wie die Prinzessin sich an der Erbse stört. Dass überhaupt so viele Avocados nach Europa exportiert werden, ist nur möglich, weil in der südafrikanischen Landwirtschaft unter sehr ungleichen Bedingungen produziert wird. Ein Kilogramm Tomaten kommt im globalen Durchschnitt mit etwa 180 Litern Wasser aus, ein Kilogramm Salat mit etwa 130 Litern. Avocados verbrauchen 1.000 Liter Wasser für zweieinhalb Avocados! Rezepte Superfood, hier. - ZEIT online. Mehr...

Crowdfunding mit Smudo + Konstantin Wecker

Das Münchner Startup manaomea hat eine Technologie aus der Luft‐ und Raumfahrt so  abgewandelt, dass aus Naturfasern und aus alten Klamotten Upcycling-Produkte designed werden können. So formbar wie Plastik, so natürlich wie Jute. Das erste Produkt sind Designer‐Bleistifte, die Geschichten  erzählen. Dafür will manaomea in Uganda gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine Produktionsanlage  aufbauen. Doch das ist der zweite Schritt, und wie das immer so ist muss manaomea zunächst mal den ersten gehen: ihre eigene Produktionsanlage in Deutschland bauen und Stifte in Serie  produzieren. Um sich den Bau dieser Anlage zu finanzieren, haben sie jetzt eine CrowdfundingKampagne gestartet. Als Dankeschön kann man sich Stifte aus seinem eigenen Kleidungsstück  fertigen lassen. Oder auch aus einem T‐Shirt von Smudo von den Fantastischen Vier. >> www.startnext.com/manaomea

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