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Donnerstag, 17. August 2017

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Google, Facebook und Lobo, Sascha

digital world

Dämonisierung wirkt kontraproduktiv, denn tatsächlich ist fundierte Kritik an der gebündelten Macht der Netzkonzerne und dem vorhandenen Machtmissbrauch längst überfällig. Samt einer gesellschaftlichen und politischen Reaktion wie etwa einer intelligenten Regulierung. Polemik bringt nichts - es geht um tiefere Problemfelder. Aber Kritik, die nicht differenziert, gerinnt zur Polemik.

Die Gesellschaft ändert sich durch soziale Medien

Die weniger grundrechtsgefährdenden, aber interessanteren Entwicklungen sind jedoch diejenigen, die keine Ausnahme sind, sondern die zum gesellschaftlichen Normalzustand werden. Sascha Lobo im Spiegel Online

Womit er vollkommen Recht hat, weil die Tendenz, dass meinungsbildende Informationen unreflektiert Verbreitung finden in den sozialen Medien. eine besondere Wirkung erzielen: die über Facebook, Twitter und Co. übertragenen Inhalte haben den Vertrauensbonus, weil die Nachricht aus dem persönlichen Umfeld oder frei gewählter Peergroup stammt.

Dieser Sachverhalt ist eine Problematik, die zunächst aus einem Vorteil entstanden ist und sich nun ins Gegenteil kehrt, nämlich eine Mischung aus Technologiegläubigkeit, einer unreflektierten Vertrauensgrundlage durch Community-Verständnis und einer Informationsüberflutung, die Halbwahrheiten, Missverständnissen sowie Meinungsmanipulation und Desinformation Tür und Tor öffnet.

Die Diskussion geht in die falsche Richtung

Ganz genau, die Diskussion geht in die falsche Richtung, und zwar bedingt dadurch, dass nicht die Diskussion als solches relevant ist, sondern seine Wirkung auf den Menschen, seiner Denkstruktur (Mindsetting) und Verhaltensweise.

"Der Medienapparat ist derart komplex, dass er für den Ottonormalverbraucher nicht mehr zu durchschauen ist. Verallgemeinerung ist daher in gewisser Weise eine Art Selbstschutz. Für Differenzierung fehlt einfach Kraft und Zeit, und außerdem das nötige Interesse. Um das eigentliche Übel ausmachen zu können, müsste jeder zuerst sein eigenes Kauf(sucht)verhalten in Frage stellen. Wer in einem kapitalistischen System aufgewachsen ist, empfindet dessen soziale Ungerechtigkeiten als normal. Denn jeder ist ja selbst Schuld wenn er es nicht geschafft hat. Hätte sich ja mehr anstrengen können." Dieser Status Quo wird trotz aller offensichtlichen Negativ-Wirkung von allen aufrechterhalten.

Link
http://t3n.de/magazin/sascha-lobo-interview
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