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Montag, 20. November 2017

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Meerwasser zum Trinken

OKEANOS TECHNOLOGIES

Der Marburger Chemie-Professor Ulrich Tallarek hat zusammen mit Professor Richard M. Crooks (University of Texas) eine energieeffiziente neue Methode zur Meerwasserentsalzung entwickelt. Beim Experimentieren im Labor kamen sie spontan auf die simple, aber effektive neue Idee. Für ihre Methode, die im Prinzip mit einer herkömmlichen Batterie auskommt, nutzen die beiden Forscher die elektrolytischen Eigenschaften des Meerwassers.

Mit Millionen Chips bis zur Marktreife

„Okeanos Technologies“ heißt die US-Firma, die aus der Grundidee der Forscher aus Marburg und Austin bis zum nächsten Jahr einen marktreifen Prototypen zur Meerwasserentsalzung entwickeln will. Die fertigen Maschinen könnten dann jeweils aus Millionen parallelgeschalteter Chips bestehen. Besonders für die Anwendung in den Entwicklungsländern könnte die neue Methode wegen der Energieeffizienz interessant werden, vor allem wenn die dafür benötigte Energie durch preiswerte alternative Energiequellen wie Solarenergie zur Verfügung gestellt wird. Pressebericht


Der Chemiker Professor Dr. Ulrich Tallarek von der Philipps-Universität wird für seinen wegweisenden Beitrag zur Umwelttechnologie geehrt: Das „World Technology Network“ hat ihn als Anwärter auf den „World Technology Award“ in der Kategorie „Environment“ nominiert, der am 15. November 2013 verliehen wird. Der Marburger Hochschullehrer stellte vor kurzem eine effektive Methode zur Entsalzung von Meerwasser vor.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass ein Drittel der Weltbevölkerung in Regionen lebt, in denen Mangel an Trinkwasser herrscht; dieser Anteil wird sich bis zum Jahr 2025 voraussichtlich verdoppeln. Salzwasser gibt es hingegen in Hülle und Fülle, es macht 97 Prozent der Wassermenge auf unserem Planeten aus. Dass Meerwasser ungenießbar ist, liegt an einfachem Kochsalz, wie man es im Supermarkt kaufen kann.

Tallareks Team und die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Richard M. Crooks an der University of Texas at Austin nutzen für ihren Ansatz die elektrolytischen Eigenschaften von Meerwasser aus. Das Salzwasser strömt hierbei durch verzweigte Mikrokanäle. Wo diese sich gabeln, befindet sich eine Elektrode. Dort wird ein sehr kleiner Teil der Chlorid-Ionen des Meerwassers zu Chlor oxidiert. „Es bildet sich lokal eine Zone, die an Ionen verarmt ist“, erläutert Tallarek. „Dadurch entsteht ein elektrischer Feldgradient, durch den elektrisch geladene Teilchen – seien es einfache Ionen oder organische Materie – an der Kanalverzweigung abgelenkt werden.“

www.uni-marburg.de/aktuelles

LINK
www.okeanostech.com/problem
www.fastcompany.com/most-innovative-companies

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