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Dienstag, 21. November 2017

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Don´t call them HIPSTER

Hipster

Kann der Hipster die Welt retten? Ein neues Buch vom Ökonomen Douglas McWilliams "Flat White Economy" legt nahe, dass sogenannte Hipster und das Ökosystem rund um sie die Zukunft des britischen Wohlstands darstellen. Sie sind nicht nur grüner und weit ethischer als der Rest von uns, sondern die Branchen in denen sie arbeiten, treiben unsere Wirtschaft. Es ist einfach die Bärte, Tattoos und die Gebraucht-Fahrräder von East London zu verspotten, doch diese Flat Economy wird bleiben. Ed Cumming über die Revolution, die England verändern wird.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Hipster im Internetgeschäft arbeiten

Die Flat White Economy wird durch den Online-Einzelhandel und Marketing getrieben, aber es umfasst viele verschiedene Konzepte: McWilliams behauptet, dass es hauptsächlich durch den Typus von Menschen definiert wird, die es verwenden. Den Verbraucher führt das zu Cafés und Nischen-Geschäftsmodellen wie der Schiffs-Container-Boxpark in Shoreditch. Die neuen Trendsetter haben nicht soviel Geld wie ihre "Loadsamoney"-Vorfahren von den Finanzdienstleistungen in den 80er und 90er Jahren, und demzufolge wird ihr Ausgabenverhalten durch Neuheiten getrieben, welche nicht soviel kosten. "Sie trinken auch furchtbar viel Kaffee," erzählte McWilliams. (Seit 2007 hat sich der Kaffeeabsatz um 50 % erhöht, während Verkäufe von Champagner ein Viertel gefallen ist.) London’s Flat White Economy

Weder haben sie viel Raum, denn sie teilen Wohnungen und häufig auch Schlafzimmer, sie haben auch kaum Platz für Tassen und Untertassen und kein Esszimmer, so macht es mehr Sinn, in einem Cafe zu frühstücken. Sie sparen auf Eigentum und reisen mit leichtem Gepäck. Sie tragen Röhrenjeans statt Anzüge. Sie haben ein oder zwei teure elektronische Produkte, aber im Großen und Ganzen sind sie weniger materialistisch als die Generation ihrer Eltern. Sie kaufen Fahrräder aber kein Porsche. (Oder erst dann wenn das Startup verkauft ist...)

London nennt sie Hipster - The Guardian

HOT - The Fall of the Hipster Brand:
Inside the Decline of American Apparel and Urban Outfitters


Psychogramm eines WELTRETTERS
Don´t call it HIPSTER

Es ist eine Defintionssache, unter welchem Naming dieser grosse Wandel kommuniziert wird oder welcher Begriff dafür verwendet wird: Hipster, GenerationY oder wie auch immer die Agenturen dieser Welt das ihren B2B Kunden bezüglich Zielgruppen erklären. Und vor allem wie man Differenzierungen + Definitionen trifft, um ein klares Bild der Generation zu gewinnen, die wohl kaum unter ein oder zwei Begriffserklärungen zu fassen sind. Und: der Mindset ist der Kern bei allen Subkulturen, die inzwischen zum Mainstream werden... und die einzige Sicherheit lautet: stetiger Wandel.

Design, Internet, Technik + Kommunikation... aber keine Ahnung wo Kartoffeln wirklich herkommmen.

 

Hipster nach dem US-amerikanischen Soziologen Mark Greif

Der Hipster lebt in den selbsternannten In-Vierteln von London, New York, Barcelona, Berlin etc. Das Interesse des Hipsters gilt vorrangig seinem eigenen Ego. Er shoppt sich sein Ich zusammen. Sein Erkennungzeichen: überdimensionale Nerdbrille.

Der Hipster ist eine ungeheuer trendbewusste Erscheinung. Falls Sie heute morgen einen Mittzwanziger mit überdimensionaler Nerdbrille, hautenger Röhrenjeans und bedrucktem Jutebeutel getroffen haben, dann hatten Sie es ganz sicher mit einem Hipster zu tun. Der Hipster bestimmt das globale Stadtbild.
 

Der Hipster treibt die Gentrifizierungsdebatte munter voran. Selbst Promis sind von dem Phänomen befallen, haben Attitüden und das äußere Erscheinungsbild des Hipsters übernommen. Der Hipster weiß, was hip ist, und ist dank seiner Online-Affinität immer auf dem neuesten Stand. Was wo und wann abgeht, der Hipster weiß es auf jeden Fall. Warum ist der Hipster plötzlich so omnipräsent? Ist der Hipster eine ernstzunehmende Sub- beziehungsweise Jugendkultur oder nur eine Modeerscheinung, die morgen schon wieder out ist?
Der US-amerikanische Soziologe Mark Greif, Mitbegründer der Occupy-Bewegung New York, hat sich mit dem Phänomen Hipster beschäftigt, dazu ein Symposium veranstaltet und ein Buch veröffentlicht. Darin warnt er vor einer Jugendkultur, die gegen nichts mehr rebelliert, sondern sich in der kapitalistischen Konsumwelt eingerichtet hat und mit Scheuklappen, so genannten Hipsterbrillen, durch die Welt geht.

 

Denn das Interesse des Hipsters gilt vorrangig seinem eigenen Ego.

Er shoppt sich sein Ich zusammen und ist der auffälligste Ausdruck einer zutiefst krankhaften Konsumgesellschaft. Doch dabei wird der Hipster zum Massenphänomen, wo er doch eigentlich einzigartig sein wollte, ein Möchtegern-Avantgardist. Der Hipster ist mehr als eine Feuilletondebatte, er ist mittlerweile Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und ein nicht mehr zu ignorierender Zeitgenosse. Das Buch

Contributing Editors

Mark Greif ist Professor an der New School in New York und Mitherausgeber des n+1 Magazines. Er und seine Mitstreiter haben sich mit vielen, auch kontroversen Themen beschäftigt. Doch bei kaum einem bekamen sie derart viel Gegenwind und emotionale Reaktionen, wie bei den Hipstern. http://detektor.fm

 

n+1 is a print and digital magazine of literature, culture, and politics published three times a year. We also post new online-only work several times each week and publish books expanding on the interests of the magazine. www.nplusonemag.com

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