Alles grün und gut?

Das neue Maxeiner & Miersch Buch – Lobbyarbeit oder Geschäftsmodell ehemaliger Umweltaktivisten, die ihre Ethik verloren haben und gesunden Menschenverstand vorgeben? Es gibt in der Werbung der Industrie-Lobbyisten ein wichtiges Prinzip: „Kritisiere die Umweltschützer nicht selber – lass das von scheinbar neutralen Menschen und Institutionen machen“. Immer wieder haben aus diesem Grund Tabak-, Atom- und Genkonzerne WissenschaftlerInnen gekauft und Journalisten sind als Kritiker noch „glaubwürdiger“ als Professoren. Es geht darum, positiv besetzte Begriffe wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ökologie anzugreifen, Zukunftsfähigkeit zu diskreditieren und die Umweltbewegung in die politische Nähe von Sekten zu stellen. Wenn es nach dem neoliberalen Netzwerk „Achse der Guten“
und nach Dirk Maxeiner & Michael Miersch ginge, dann soll eine industriefreundliche/industriegelenkte, angepasste Umweltbewegung entstehen, ein Umerziehungsprozess, der den GRÜNEN so erfolgreich aufgezwungen wurde. Mehr…

 

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der „alten Denkschablonen „. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine „grüne“ Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer „besseren Welt“ verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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