Große Transformation erfordert Transformation der Werte?

In Deutschland wird schon lange Industrie 4.0 als Hoffnungsträger propagiert. Andere sprechen von der „Digitalen Transformation“, der „Großen Transformation“ oder der relativ offen einfach von der #NextEconomy. Egal, wie wir das Kind nennen, eins wird deutlich: Der fundamentale Wandel wird kommen und eine begleitende Werte-Transformation erfordern, die es zu unterstützen gilt. Alle Ebenen sind von der Wirkung des (digitalen) Wandels betroffen – von den Basistechnologien über Anwendungen und Strukturen bis hin zu Strategien, Geschäftsmodellen und Kulturen. Dabei verändert die Transformation zugleich alle Bereiche der Wertschöpfung. Was bei diesem Zukunftsdeterminismus übersehen wird: Wir haben – natürlich in einem globalen Rahmen – die Freiheit, die Zukunft positiv zu gestalten. Um so mehr brauchen wir in dieser Freiheit eine Wertetransformation und vor allem auch einen Dialog zu diesen Werten. Wertetransformation braucht Treiber … Hört sich gut an, der Wertewandel ist allerdings schon seit vielen Jahrzehnten unterwegs und unterscheidet sich von natürlichen und weitergefassten Strömungen der evolutionären Bewusstseins- bzw. Werteentwicklung hier durch den Anspruch einer Elite, wo ein Geschäftsmodell der nächsten Ebene als Motivation gesehen werden kann. Hier spielen auch Verlustängste der Eliten eine Rolle, sowie Führungsanspruch, gepaart mit Erkenntnissen der Unvermeidbarkeit des grossen Wandels. Der Mindset von strategischer Klugheit ist nicht unbedingt die beste Wahl, die grosse Transformation zu bewältigen, im alten Denken sieht es nur so grossartig aus. Mehr…

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der „alten Denkschablonen „. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine „grüne“ Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer „besseren Welt“ verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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