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Share Economy ist Trend

shareable logo 11Was ist KoKonsum? Kollaborativer Konsum, auch bekannt als Collaborative Consumption, Sharing Economy oder P2P Economy, steht für eine Bewegung die Tauschhandel, Leihen, Schenken und Mieten von materiellen Dingen (wie Autos, Wohnraum und Gegenstände) und immateriellen Ressourcen (Zeit, Kenntnissen und Erfahrungen) neu definiert. Dank der rasanten Entwicklung des Internets können wir heute nicht nur digitale Güter, wie Bilder und Videos, sondern auch Wohnungen, Autos, Bohrmaschinen und vieles mehr auf effiziente Weise mit unseren Mitmenschen teilen, wenn wir sie nicht selbst verwenden.

Was ist die Collaborative Economy?
Zahlreiche kollaborative, Peer-to-Peer-und Open-Source-Alternativen sind im Begriff die Art und Weise, wie wir Waren und Dienstleistungen produzieren und konsumieren, neu zu definieren. Collaborative Consumption ermöglicht durch die Macht des Internets und Peer-to-Peer Netzwerke das Teilen, Tauschen und Mieten von Waren und Dienstleistungen. Eine wichtige Vorraussetzung für die Shareconomy ist Vertrauen oder Soziales Kapital. Unternehmen und Dienstleister tun einiges um das Sicherheitsgefühl zu steigern. Einige Startups wie TrustCloud, Credport und Miicard haben sich sogar ausschließlich diesem Aspekt verschrieben.

Wie reagiert die traditionelle Economy auf die Shareconomy? Als Beispiel sei die DriveNow initiative von BMW genannt. Der Premium-Autohersteller versteht sich mittlerweile als Mobilitätsdienstleister. Es wird deutlich, dass sich einige Unternehmen im Zeichen der Shareconomy weitere Gedanken über ihre strategische Ausrichtung und Vision machen.
www.kokonsum.org
 

Die erste große europäische Veranstaltung über die Collaborative Economy. 

Dieses dreitägige Festival wird ein globales Netzwerk von Unternehmern, Designern, Ökonomen, Investoren, Politikern und Bürgern zusammenbringen, um die Zukunft der Collaborative Economy zu gestalten. Paris, 2. bis 4. Mai, 2013

Das dreitägige Festival wird die globale Gemeinschaft von Unternehmern, Designern, Ökonomen, Investoren, Politikern und Bürgern zusammenbringen, um die Zukunft der Collaborative Economy zu gestalten. Mitorganisator des Events ist die digitale Agentur La Fonderie, und weitere Partner sind Shareable, Meshlabs, CollaborativeConsumption.com, P2P Foundationund Deskmag.

Beispiele:
kommerzielles Carsharing – (Zipcar, Autolib, DriveNow),
p2p Carsharing (Getaround , Drivy, Tamyca),
Bikesharing und Mitfahrgelegenheiten
(BlaBlaCar, Carpooling),
p2p Wohnungsvermietung (AirBnB, 9Flats oder Wimdu),
Task Sharing (Taskrabbit, Milk.ly), … und www.sit.fraunhofer.de

Die Maker Bewegung und Peer Produktion setzt eine neue industrielle Revolution in Gang. Die Produktion von Gütern wird durch digitale Fabrikationstechniken, lokale Produktionsstätten und dem Teilen von Open Source Hardware Designs demokratisiert. Beispiele: FabLabs, 3D Drucker, Wikispeed, Arduino, OpenStructures, Open Source Ecology.

Peer-to-Peer Finance bringt Kapital in den Umlauf durch Crowdfunding and Peer-to-Peer-Kredite, während alternative Währungen und Schenkökonomien zu neuen Tauschwerte schaffen. Beispiele: Kickstarter, KissKissBankBank, Ulule, Auxmoney, Prosper, Zopa, Dropis, BitCoin, Giftflow

Offenes Wissen schafft die Basis für eine nachhaltige Gesellschaft
Durch die Öffnung und Demokratisierung von Regierung, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Wirtschaft. Beispiele: Creative Commons, Open Sourceecosystems, Open Knowledge Foundation, Open Data, Open Government, Open Scienceund Open Access Bewegungen.

Event Details
Ein neues Paradigma erfordert eine neue Art von Veranstaltung. Im Gegensatz zu einer konventionellen Konferenz wird OuiShare Fest von seinen Besuchern selbst mitgestaltet. Zudem wird die Veranstaltung eine große Bandbreite von Hands-on-Aktivitäten und Workshops anbieten, und mit Live-Musik zum Abschluss kommen. www.ouisharefest.com

The Rise of the Sharing Communities
www.shareable.net

Link:
The Economist / What’s mine is yours
LOHAS-Film: Rachel Botsman

About

Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der „alten Denkschablonen „. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine „grüne“ Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer „besseren Welt“ verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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