UNO Nachhaltigkeitsziele – Agenda für die Menschheit?

Projekte für eine etwas bessere Welt? Nun hat der Spiegel eine eigene Rubrik von enorm-magazin abgekupfert und berichtet umfangreich zum Thema Nachhaltigkeit. Die definierten Ziele der UNO sind ambitioniert und dazu recherchiert die Redaktion ob das Vorhaben realistisch sei. Das erste Thema des Projekts: nachhaltiger Konsum. Kann es förderlich für Mensch und Umwelt sein, wenn deutsche Verbraucher im Discounter Bio-Obst und -Gemüse kaufen, das am südlichen Rand Europas mühsam bewässert und dann per Lkw bis nach Deutschland gekarrt wird? Weitere Texte, Bilder und Videos zum Schwerpunkt Konsum sind etwa Alternativen zu Kleidung aus Baumwolle oder darüber, wie Elektroschrott recycelt werden sollte und wie besser nicht. Außerdem werden hilfreiche Apps für nachhaltigen Konsum vorgestellt. Das Spiegel-Projekt Expedition Übermorgen greift damit die Themen vieler engagierter Aktivisten auf und man könnte meinen, die Redaktion trägt diese Inhalte damit in die Breite der Bevölkerung, die Zugriffszahlen sehen allerdings nach Ladenhüter eines Nischenthemas aus. Die Hintergründe dürften beim Spiegel genauso wie bei der UNO differenziert betrachtet werden, die Redaktion verspricht sich aufgrund der Relevanz der Thematik bei UNO und Unternehmen eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Die Agenda für die Menschheit, wie die Nachhaltigkeitsziele auch genannt werden, sind massgeblich von Grosskonzernen und der UNO gestrickt, das wirft Fragen auf >> Rettung von Umwelt, Armut und Wohlstand durch die UNO?

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der „alten Denkschablonen „. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine „grüne“ Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer „besseren Welt“ verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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