Weltwirtschaftsforum Genf (World Economic Forum): Das WEF erlebt derzeit einen umfassenden Neustart, allerdings nicht in der Art und Weise, wie es sich der Davos-Gründer mit seinem Projekt THE GREAT RESET vorgestellt hatte. Klaus Schwabs Tage als Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums sind gezählt. Die technokratische globalistische Organisation, die er 1971 gründete und die jährlich im schweizerischen Davos eine Konferenz der vermeintlichen Eliten veranstaltet, sind gezählt. Die Umwälzungen ereignen sich zwischen der von den USA angeführten Nichtverwirklichung von Schwabs Vorschlag eines „großen Neustarts“ (GreatReset) des Kapitalismus und den Ermittlungen zu Diskriminierungsvorwürfen beim WEF. Wenige Tage nach seinem vorherigen Titelverlust veröffentlichte das Wall Street Journal einen vernichtenden Bericht, in dem es – basierend auf internen Beschwerden, E-Mail-Austausch und Interviews mit aktuellen und ehemaligen WEF-Mitarbeitern – behauptete, dass „das Forum unter Schwabs jahrzehntelanger Aufsicht eine frauen- und schwarzfeindliche Atmosphäre an seinem eigenen Arbeitsplatz entstehen ließ“. Das WEF, das der Welt regelmäßig Vorträge über Rassismus, die angebliche „Geschlechterkluft“, Sexismus, Klimawandel und andere vermeintliche moralische Verfehlungen hält, bezeichnete den Bericht des Journals als „ungenau“ und erklärte : „Wir sind eine Organisation, die die höchsten Standards der Unternehmensführung aufrechterhält und gleichzeitig daran arbeitet, die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit mit unseren leistungsstarken Teams, unserer vielfältigen und globalen Perspektive und einem Umfeld zu bewältigen, das Innovation, Inklusion und Wohlbefinden schätzt.“ Tom Clare, Rechtsberater des WEF, meinte, der Bericht, der das WEF als eine degenerierte, von Heuchlern geführte Organisation darstellt, sei sowohl diffamierend als auch ein Beispiel für den „stetigen Niedergang“ des Journals. Als Reaktion auf die Hinweise des Journals, dass diejenigen, die die Welt kontrollieren wollen, nicht in der Lage seien, sich selbst zu kontrollieren, beauftragte das WEF die Anwaltskanzlei Covington and Burling – deren Mitgliedern Präsident Donald Trump kürzlich die Sicherheitsfreigabe entzogen hatte – mit der Untersuchung der Vorwürfe von Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz, berichtete die Financial Times. Schwab ist offenbar davon überzeugt, dass das WEF seinen „Sinn für seine Mission“ noch nicht wiedergefunden hat. Dies äußerte er auch in seinem Brief vom 1. April 2025 an die Mitglieder des Kuratoriums, darunter Salesforce-CEO Marc Benioff, BlackRock-CEO Larry Fink, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds Kristalina Georgieva und dem gescheiterten US-Präsidentschaftskandidat Al Gore. Wall Street Journal
Klaus Schwab tritt nach Ermittlungen als Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums zurück
Zusammenbruch des globalistischen Traums des WEF