Der US CLOUD Act + die EU-Kommission

Microsoft hat BitLocker-Verschlüsselungsschlüssel an das FBI herausgegeben


Bei einer Betrugsermittlung in Guam forderte das FBI per Gerichtsbeschluss die Entschlüsselung dreier Laptops – und Microsoft lieferte die Schlüssel. Auf den ersten Blick hört es sich gut an, wenn man Gängstern das Handwerk legen kann. Allerdings hat sich über viele Jahrzehnte immer wieder am Ende herausgestellt: Was machbar ist, wird angewendet, wenn es sein muss auch von Regierungen illegal. Was bedeutet das konkret? Ihr glaubt, eure Windows-Festplatte sei verschlüsselt und sicher. Aber wenn Microsoft die Schlüssel in der Cloud speichert, können US-Behörden mit einem Durchsuchungsbefehl darauf zugreifen. Eure Verschlüsselung ist nur so sicher, wie das Unternehmen, das die Schlüssel verwaltet. Das Problem: Windows 11 sichert diese Wiederherstellungsschlüssel standardmäßig in der Microsoft Cloud, sobald ihr euch mit einem Microsoft-Konto anmeldet. Die meisten Nutzer wissen nicht einmal, dass dies passiert. Viele denken: “Ich habe nichts zu verbergen, warum sollte mich das interessieren?” Hier sind konkrete Gründe: private Fotos, E-Mails und Dokumente. Wenn ihr Microsoft OneDrive, Google Drive oder Dropbox nutzt, liegen eure Familienfotos, persönlichen E-Mails und privaten Dokumente auf US-Servern. US-Behörden können darauf zugreifen – ohne dass ihr es je erfahrt. Gesundheitsdaten, WhatsApp (gehört zu Meta/Facebook), Gmail, Outlook.com – alles US-Dienste. Eure Kommunikation kann durchsucht werden. Microsoft, Google und Amazon bewerben ihre “EU-Rechenzentren” als sichere Lösung. Das ist Marketing, keine Datenschutzgarantie. Eure Daten können in Frankfurt auf deutschen Servern liegen – wenn Microsoft Azure sie verwaltet, unterliegen sie trotzdem dem CLOUD Act. Die Gerichtsbarkeit folgt dem Eigentümer, nicht dem Serverstandort. How (and Why) to Switch to Linux – #SolutionsWatch. Aufgrund der aktuellen Entwicklung gibt es in der EU eine Initiative, von den TechGiganten aus dem Silicon Valley abzukoppeln und eigene europäische Gesamt-Lösungen zu nutzen. Diese existieren in Teilen sicherlich schon, und prinzipiell wäre eine dezentralisierte technologische Struktur sehr zu begrüssen, um unabhängig zu werden. Doch die Vermutung liegt auf der Hand, dass unter dem Deckmantel der guten Vorsätze europäische Zentralisierungen stattfinden, die ähnliche Auswirkungen haben, wie sie eigentlich angeprangert werden. Die EU-Kommission hat in ihrer Geschichte noch nie diese Menge von Verordnungen und Einschränkungen hervorgebracht, wie im letzten Jahr. Massenüberwachung: Jede Form von Freiheits-Einschränkung ist schädlich. Das Bürokratie- und Verordnungsmonster EU-Kommission wirft angebliche Lösungen in Form von DSA, Technologie und Kontrolle in die Öffentlichkeit, die den AgenticState alle Ehre machen… Jediphone, Überwachung, Global ID und Smart Contracts

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der “alten Denkschablonen “. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine “grüne” Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer “besseren Welt” verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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