Die EU unter der Leitung von Ursula will ein Handelsabkommen mit Australien unterzeichnen, das europäische Landwirte schädigen könnte, da es die Konkurrenz durch australische Agrarimporte erhöht – ähnlich wie bei den jüngsten Bedenken zum EU-Mercosur-Abkommen. Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender Bauernproteste in ganz Europa gegen Politiken und Handelsabkommen, die als Bedrohung für die heimische Landwirtschaft wahrgenommen werden. Die Verhandlungen waren 2023 wegen Streitigkeiten über den Marktzugang für australisches Rindfleisch, Schaffleisch, Milchprodukte und Zucker ins Stocken geraten, wurden aber wieder aufgenommen, da die EU ihre Handelspartnerschaften diversifizieren möchte – insbesondere angesichts globaler Spannungen, einschließlich möglicher US-Zölle unter Präsident Trump.Bei Erfolg könnte dies den Weg für einen Besuch von von der Leyen ebnen, möglicherweise nach der Münchner Sicherheitskonferenz am 15. Februar. Diese Darstellung passt zu den breiteren Kritiken an der EU-Handelspolitik, obwohl das Abkommen auch Vorteile für Bereiche wie Dienstleistungen, Investitionen, Rohstoffzugang und kritische Mineralien bringen könnte. Auch in Australien warnen Farmerverbände vor einem einseitigen Deal, der die Landwirte benachteiligen könnte. Weiterer Kontext und EU-Strategie im Zusammenhang EU-US Handel: Die EU betrachtet das Abkommen als pragmatische Notwendigkeit, um eine Eskalation zu vermeiden, während Kritiker (darunter auch einige in Frankreich und Deutschland) es als unausgewogen ansehen, da die EU mehr Zugeständnisse macht. Trump hat Zölle weltweit als Druckmittel in anderen Verhandlungen eingesetzt, aber die EU hat dem Dialog und der Diversifizierung Vorrang eingeräumt (z. B. durch die Förderung von Abkommen mit Indien, dem Mercosur und anderen, um die Abhängigkeit zu verringern). Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien (FTA) vom 6. Februar 2026 stellt einen bedeutenden Durchbruch in den bilateralen Beziehungen dar. Es wurde vor wenigen Tagen abgeschlossen und von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und dem indischen Handelsminister Piyush Goyal als „Mutter aller Abkommen” gepriesen. Die US-Beziehungen befinden sich derzeit in einer vorsichtigen „Neustartphase“ Insgesamt laufen die Handelsströme ohne unmittelbare größere Störungen weiter, aber die Beziehung hängt davon ab, dass erneute Zwangsmaßnahmen oder Drohungen vermieden werden. Geopolitical Tensions Cloud Developed Europe’s Growth, Investment
Ein weiteres Handelsabkommen der EU bedroht Agrarwirtschaft
Freihandelsabkommen (FTA) zwischen der EU und Australien, Indien, USA



