Bitcoin sollte einfach sein: digitales Geld, das man an jeden und überall senden konnte, ohne dass Banken oder Regierungen dazwischenfunkten. Als Satoshi Nakamoto die Idee 2008 vorstellte, wurde sie als elektronisches Peer-to-Peer-Geld beschrieben – vergleichbar mit der persönlichen Bargeldübergabe, nur eben über das Internet. Kein Mittelsmann. Keine Genehmigung erforderlich. Datenschutz. Freiheit ist von vornherein integriert. So ähnlich hat auch das Internet begonnen: Der Traum von totaler Demokratie.
In New Hampshire, einem Teil des Free State Project, arbeiten Menschen täglich daran, den Staat zu verkleinern und die persönliche Freiheit zu stärken. Bitcoin erschien wie die finanzielle Seite dieses Kampfes: solides Geld, das nicht endlos gedruckt oder willkürlich eingefroren werden kann. Heute wird Bitcoin jedoch wie digitales Gold verkauft – etwas, das man kauft und hält, nicht wie etwas, das man für Kaffee ausgibt. Transaktionen im Hauptnetzwerk sind langsam und teuer. Der alltägliche Gebrauch findet größtenteils über separate Systeme statt, die zusätzliche Kontrollebenen bieten. Die gesamte Geschichte hat sich gewandelt: vom Zahlungsmittel für die Bevölkerung zum knappen Gut für die Wall Street. Das geschah nicht zufällig.
Es wurde entführt. Die Drahtzieher nutzten Geld, Kontakte und Einfluss, um Bitcoin von seinem ursprünglichen Zweck abzulenken. Wichtige Beweise stammen aus den Gerichtsakten von Jeffrey Epstein, staatlichen Ermittlungen, wissenschaftlichen Studien und öffentlichen Dokumenten. Immer wieder tauchen die Namen Brock Pierce, Epstein selbst und später Howard Lutnick auf. Ihre Handschrift ist in diesem Wandel und den darauf aufbauenden Instrumenten allgegenwärtig, wie dem GENIUS Act (in Kraft getreten im Juli 2025), dem CLARITY Act (vom Repräsentantenhaus 2025 verabschiedet und in weiteren Schritten) und der Bitcoin Strategic Reserve (per Exekutivanordnung im März 2025 eingerichtet). Jeffrey Epstein hatte dem MIT (Massachusetts Institute of Technology) im Laufe der Jahre 850000 US-Dollar gespendet, darunter 525000 US-Dollar, die direkt an die Digital Currency Initiative gingen. Die damalige Leiterin des Media Lab, Joi Ito, verschwieg Epsteins Namen und bezeichnete ihn in E-Mails als Voldemort. Ito trat 2019 zurück, als die Verbindungen bekannt wurden. Epstein investierte außerdem 500000 US-Dollar in Blockstream, ein Unternehmen, das Tools entwickelte, um Bitcoin auf dem Small-Block-Prinzip zu halten und das Lightning Network zu fördern. Diese Investition erfolgte über einen Fonds, an dem Joi Ito mitwirkte. Aaron R. Day ist ein erfahrener Unternehmer, Investor und Berater mit einem vielseitigen Hintergrund von fast drei Jahrzehnten in Branchen wie E-Commerce, Gesundheitswesen, Blockchain, KI und Cleantech. Aaron R. Day – Brownstone Institute



