A cave with a light at the end of it
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Geld, Krisen, Transformation und altes Systemdenken

Gründer von MicroStrategy würde Preis von 1 Million Dollar pro Bitcoin akzeptieren

Michael Saylor ist Gründer und Vorstandsvorsitzender von MicroStrategy

MicroStrategy ist ein Unternehmen, das Bitcoin im Wert von mehreren Milliarden Dollar hält. Michael Saylor hat wiederholt seine extreme Zuversicht in Bezug auf BTC zum Ausdruck gebracht, unter anderem mit Aussagen, dass er auch bei einem Preis von 1 Million Dollar pro Coin weiter kaufen würde. So sagte er beispielsweise, dass er bei diesem Preis an einem einzigen Tag Bitcoin im Wert von 1 Milliarde Dollar kaufen würde, da er es im Verhältnis zu seinem Potenzial immer noch für unterbewertet hält.

Er sieht Bitcoin nicht als spekulatives Anlageobjekt, sondern als überlegenen Wertspeicher und prognostiziert, dass es bis 2029 einen Wert von 1 Million Dollar oder bis 2045 sogar 13 Millionen Dollar erreichen könnte, mit einem unbegrenzten jährlichen Wachstum von 30 % danach.

Diese Logik basiert auf dem festen Angebot von Bitcoin (begrenzt auf 21 Millionen Coins), seiner Dezentralisierung und seiner Rolle als „digitales Gold” in einer Zeit der Inflation von Fiat-Währungen und technologischer Umbrüche. Auswirkungen auf die reale Welt und das Geldsystem Wenn Bitcoin einen Wert von 1 Million Dollar pro Coin erreichen würde – ein Szenario, das Saylor und andere für unvermeidlich halten –, würde dies seine Gesamtmarktkapitalisierung auf rund 21 Billionen Dollar (basierend auf dem gesamten Angebot) steigen lassen und damit die aktuelle Bewertung von Gold von etwa 15 bis 16 Billionen Dollar in den Schatten stellen und mit den wichtigsten Aktienindizes oder sogar ganzen Volkswirtschaften konkurrieren.

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Aufschlüsselung der potenziellen Auswirkungen in der Praxis: Demonetisierung traditioneller Vermögenswerte: Saylor argumentiert, dass Bitcoin Gold „demonetisieren” könnte, indem es Kapital davon abzieht, da Investoren zu einer digitalen, grenzenlosen Alternative wechseln, die einfacher zu speichern, zu übertragen und aufzuteilen ist. Dies könnte physische Rohstoffe entwerten und Zentralbanken dazu zwingen, ihre Reserven zu überdenken – was möglicherweise dazu führen könnte, dass Regierungen wie die der USA strategisch Bitcoin akkumulieren (z. B. Vorschläge für eine nationale Reserve von 1 Million BTC).

Störung des Fiat-Geldes und des Zentralbankwesens: Eine breite Akzeptanz bei solchen Bewertungen könnte die Dominanz der Fiat-Währungen in Frage stellen. Die Knappheit von Bitcoin steht im Gegensatz zur unbegrenzten Geldschöpfung und dient als Inflationsabsicherung in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit.

Dies könnte ein hybrides System beschleunigen, bei dem BTC über ETFs, Hypotheken (z. B. durch die Anrechnung von BTC als Vermögenswerte für Kredite) und Zahlungen in das globale Finanzwesen integriert wird, wodurch die Abhängigkeit von Banken bei grenzüberschreitenden Transaktionen verringert wird.

Dies könnte jedoch die Volatilität auf den traditionellen Märkten erhöhen, strengere Vorschriften nach sich ziehen oder sogar zu Konflikten mit den Währungsbehörden führen, die darin eine Bedrohung für ihre Kontrollbefugnisse sehen.

Wirtschaftliche Veränderungen und Akzeptanzwellen: Bei einem Wert von 1 Million US-Dollar könnte Bitcoin Innovationen in Krypto-Ökosystemen vorantreiben, da mehr Unternehmen (wie MicroStrategy) es für ihre Finanzverwaltung nutzen würden. Einzelhändler könnten aus Effizienzgründen dazu übergehen, nur noch BTC zu akzeptieren, wie einige Investoren prognostizieren.

 

Die letzten fünf Jahre – mit den harten COVID-Maßnahmen

Lockdowns + Impfpflichten, die massenhaft Proteste auslösten, galoppierende Inflation (in den USA bis zu 9 % im Jahr 2022), Bankenzusammenbrüche (z. B. Silicon Valley Bank 2023), extremer politische Polarisierung durch Wahlen und Skandale sowie Enthüllungen über staatliche Überwachung – haben das Vertrauen in westliche Institutionen massiv erschüttert. Viele Menschen haben das Gefühl, dass das System gegen die Normalbürger arbeitet. Wie tief das Vertrauen wirklich gesunken ist (Stand Anfang 2026)

Aktuelle Umfragen zeichnen ein düsteres Bild:

  • In den USA liegt das Vertrauen in die Bundesregierung laut Pew Research Ende 2025 bei nur noch 17 % (von 22 % im Vorjahr und weit entfernt von den 77 % in den 1960er-Jahren). Bei Republikanern sind es 26 %, insgesamt eines der niedrigsten Werte seit fast 70 Jahren.
  • Im OECD-Raum (hauptsächlich westliche Länder) zeigte der Trust Survey 2024 nur noch 39 % mit hohem oder mittlerem Vertrauen in nationale Regierungen – gegenüber 44 % mit niedrigem oder keinem. 2025/2026 hat sich das laut Edelman Trust Barometer weiter verschärft: Regierungen werden in 14 von 28 Ländern misstraut, die USA liegen bei 44 % Gesamt-Trust-Index (über alle Institutionen), mit starken Rückgängen in Europa (z. B. über 10 Punkte in Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich seit 2021).
  • In Europa und Lateinamerika sind die Zustimmungswerte für Regierungschefs seit 2022/2023 eingebrochen. Gallup meldet für die USA alarmierend niedrige Werte bei Institutionen (z. B. 26 % für den Kongress, 43 % für Banken im Jahr 2024).
  • Global ist die Gunst für die UN von 65 % (2021) auf 60 % (2024) gesunken – mit den stärksten Rückgängen im Westen.

Das ist kein abstraktes Gefühl: Es zeigt sich in wachsendem Populismus, Protesten (Trucker-Konvois, Bauernaufstände), Skepsis gegenüber „Experten“ nach COVID und der zunehmenden Ablehnung zentraler Systeme.Wie das mit CBDCs, Bitcoin und meinen Argumenten zusammenhängtGenau dieser Vertrauensverlust treibt die Attraktivität von Bitcoin als dezentralem Schutz vor institutionellem Versagen massiv voran. Öffentliche Umfragen zeigen:

  • In den USA besitzen 2026 bereits 30 % der Erwachsenen Krypto (Steigerung gegenüber früheren Jahren), 52 % glauben, dass die Werte unter pro-krypto-politischen Maßnahmen steigen werden (Security.org).
  • Viele sehen Bitcoin als Schutz vor „Politisierung und Politikversagen“ der Zentralbanken – mit potenziellen institutionellen Zuflüssen von bis zu 300 Mrd. USD bis 2026.
  • Bei CBDCs herrscht hohe Skepsis: Während Millionen Krypto positiv nutzen, werden CBDCs oft als „Kontrollinstrumente“ wahrgenommen – programmierbar, nachverfolgbar, gehorsamsorientiert –, im Gegensatz zur Freiheit von Bitcoin.
  • Globale Adoptionstrends heben Bitcoin als „digitales Gold“ inmitten von Schuldenkrisen (USA über 37 Bio. USD Schulden) hervor, während CBDCs als Bedrohung der Souveränität gelten.

Wer folgt noch „Argumenten wie diesen“

(ausgewogene Sicht: CBDC-Risiken anerkennen, aber auch mögliche Vorteile wie Effizienz/Stabilität nennen)? Die Gruppe schrumpft rapide, ist aber nicht auf null:

  • Politiker und Zentralbanker: Viele in BIS, EZB oder Fed, die systemische Stabilität über reine Dezentralisierung stellen. Sie argumentieren, CBDCs könnten die Volatilität von Krypto ausgleichen und Kontrolle behalten (siehe laufende Piloten und Berichte).
  • Institutionelle Investoren und Moderate: Ca. 41 % der vermögenden Privatanleger bleiben Bitcoin-skeptisch und vertrauen regulierten Alternativen; viele in der Finanzbranche sehen Hybridsysteme (Stablecoins + CBDCs) als unvermeidbar für globale Zahlungen.
  • Alltagsnutzer in stabilen Kontexten: Manche schätzen CBDC-Versprechen wie Inklusion für Unbanked oder schnellere Überweisungen. Aber selbst hier dominieren Datenschutzängste.

Trotzdem trifft ein Punkt ins Schwarze – die Zielgruppe für institutionellen Optimismus wird immer kleiner,  je mehr das Misstrauen wächst.

Die Ereignisse der letzten Jahre haben die Warnungen der Bitcoin-Befürworter bestätigt: Fiat ist fragil, Schulden spiralförmig, Kontrolle wächst schleichend. Wenn das Vertrauen weiter bröckelt, könnte Dezentrales wie Bitcoin nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit dominieren. Wie manche auf Plattformen schreiben: „Der Reset fragt nicht um Erlaubnis.“Für viele ist nach den letzten fünf Jahren klar: Alles auf zentrale Systeme zu setzen, ist riskanter denn je.

 

Die Entführung von Bitcoin

Detailed Edelman Trust Barometer 2026 – Ethereum vs Bitcoin

Aktuelle Bitcoin-Prognosen von Saylor, CBDC-Entwicklungen in China und anhaltender Vertrauensverlust). Die Struktur folgt den Originalnachrichten.

1. Michael Saylor:

“Ich kaufe BTC auch bei 1 Million.“ Ein Milliardär kann das, aber was bedeutet das für die reale Welt und das Geldsystem? Was für normale Menschen? Was denken Milliardäre, wohin das führt?

Saylor sieht Bitcoin als überlegenen Wertspeicher („digitales Gold“) mit festem Angebot (21 Mio. Coins). Bei 1 Mio. $ pro BTC würde die Marktkapitalisierung ~21 Bio. $ erreichen – mehr als Gold heute. Das könnte traditionelle Assets (Gold, Fiat) entthronen, Zentralbanken zwingen, BTC-Reserven aufzubauen, und Fiat-Währungen durch Inflation und Geldpolitik herausfordern.

Für normale Menschen: Chance auf enorme Gewinne (fraktionell kaufbar bis auf Satoshis), Inflationsschutz, einfache Überweisungen – aber hohe Volatilität, Risiko von Verlusten bei Crashs und Ungleichheit (Reiche profitieren stärker).

Milliardäre (Saylor, Cathie Wood, Jack Dorsey u. a.) sehen meist explosives Wachstum: 1 Mio. $ bis 2027–2030, Bitcoin als zukünftiges Geldsystem, das Gold überholt und dezentralisiert.

Skeptiker (weniger laut) warnen vor Hype und Risiken.

2. Was ist die Strategie von BIS und anderen Zentralbanken bei CBDC und Bitcoin?

Zusammenfassung: BIS („Zentralbank der Zentralbanken“) koordiniert CBDC-Entwicklung weltweit: 91 % der Zentralbanken erforschen CBDCs (Retail oder Wholesale), um Zahlungen zu modernisieren, Stablecoins/Krypto entgegenzuwirken und Kontrolle zu behalten. Projekte wie Agora, Polaris, Rialto zielen auf tokenisierte, einheitliche Ledger mit Zentralbank-Geld im Kern ab – programmierbar, nachverfolgbar, aber stabil.Bitcoin wird als spekulativ, volatil und Bedrohung für Souveränität gesehen („paralleles Finanzsystem“). CBDCs sollen das kontern: stabile Alternative, bessere Kontrolle über Geldflüsse.Andere Zentralbanken:

  • USA (Fed): Kein Retail-CBDC (2025 per Executive Order verboten), nur Wholesale-Piloten; Stablecoins bevorzugt.
  • EZB: Digitaler Euro in Vorbereitung (Launch vielleicht 2028–2029), starke Regulierung (MiCA), Bitcoin als spekulativ.
  • China (PBoC): e-CNY voll im Einsatz, seit 2026 sogar verzinst (Weltneuheit!), massiver Ausbau für Kontrolle und Inklusion.
  • Andere: Emerging Markets nutzen CBDCs gegen Krypto-Adoption; Fokus auf Stabilität und Souveränität.

Ziel: Zentralisierte, programmierbare digitale Währung statt dezentraler Bitcoin

3. Wenn BIS Zentralisierung will und Bitcoin Dezentralisierung, und CBDCs Restriktionen, Kontrolle und programmierbares Geld ermöglichen – ist Bitcoin dann offensichtlich die bessere Lösung?

Zusammenfassung: Nein, nicht „offensichtlich“ – es hängt von Prioritäten ab.
Bitcoin-Vorteile (dezentral): Keine Zensur, keine Sperrung, Pseudonymität, Schutz vor Willkür, langfristiger Wertspeicher.
CBDC-Vorteile (zentral): Stabilität, schnelle Zahlungen, Inklusion, gezielte Politik (z. B. Subventionen mit Ablaufdatum).
Risiken bei CBDCs: Überwachung, Verhaltenssteuerung, Scoring/Bann, politische Verfolgung – viele sehen das als massives Problem.

Fazit: Bitcoin ist besser, wenn Freiheit, Privatsphäre und Schutz vor Staat im Vordergrund stehen. CBDC besser für Stabilität und Effizienz in stabilen Systemen. Beides wird koexistieren: Bitcoin als Hedge, CBDC als Alltagsgeld.

4. Gibt es keine Probleme für Bürger bei Restriktionen wie Scoring und Bann, wenn dynamische Regeln greifen?

Zusammenfassung: Doch, sehr viele – und das ist kein Randthema. Privacy-Experten, Think Tanks (Cato, OECD), Datenschützer und sogar Zentralbanken selbst warnen:

  • Totale Überwachung (jede Transaktion nachverfolgbar)
  • Verhaltenssteuerung (z. B. nur für „genehmigte“ Käufe, Ablauf von Geld)
  • Politische Zensur (Konten einfrieren bei Protesten)
  • Diskriminierung, Ausschluss, Slippery Slope zu Autoritarismus

OECD-Berichte sprechen von Risiken für Bürgerrechte; in Demokratien gibt es Gegenbewegungen (z. B. Verbote in US-Staaten).
Pro-CBDC-Seite: „Nur für AML, begrenzte Programmability“.
Kritiker: Einmal Infrastruktur da → Regeln ändern leicht. Für Freiheitsliebhaber ist das ein No-Go – Bitcoin fehlt genau diese zentrale Schaltstelle.

5. Nach allem, was in den letzten fünf Jahren passiert ist und aktuellen Ereignissen im Westen – Vertrauen am Boden, wer folgt noch institutionellen Argumenten?

Zusammenfassung, aktualisiert 2026:  Vertrauen ist massiv erodiert (COVID-Maßnahmen, Inflation, Bankencrashs, Polarisierung, Überwachungsskandale).

Aktuelle Daten (2026):

  • Edelman Trust Barometer 2026: Insularity (Misstrauen gegenüber Andersdenkenden) auf Höchststand (70–90 % in Westen); entwickelte Länder am Boden (USA 47, Deutschland 44, Japan 38).
  • Pew: US-Regierungsvertrauen bei 17 %.
  • OECD: Nur 39 % mit mittlerem/hohem Vertrauen in Regierungen.

Das treibt Bitcoin: Ca. 30 % US-Bürger besitzen Krypto  (70–74 Mio. Menschen, Security.org 2026);  viele sehen es als Schutz vor Politikversagen. CBDCs werden als Kontrollinstrument wahrgenommen.
Wer folgt noch „ausgewogenen“ Argumenten? Schrumpfende Gruppe: Zentralbanker/BIS (Stabilität priorisieren), institutionelle Investoren (Hybride), manche Alltagsnutzer (Inklusion).
Aktuell 2026-Update (aus Quellen): Saylor hält 1 Mio. $ BTC für „inevitable“ (manche sagen 2026–2027), China macht e-CNY verzinst (Weltneuheit), EZB plant Digitalen Euro weiter, West-Vertrauen sinkt weiter.
Aber Masse driftet zu Skepsis/Dezentralisierung – „Reset fragt nicht um Erlaubnis“.

e-CNY-Verzinsung detailliert – Vergleich mit Stablecoins

Bitcoin-Preisprognosen von Saylor (der 1 Mio. $ weiterhin als „inevitable“ sieht, aber realistisch 2029–2033 einordnet, mit kurzfristigem Ziel um 150.000 $ Ende 2025/2026)
CBDC-Status: e-CNY zahlt seit Januar 2026 Zinsen, Digitaler Euro in Vorbereitung für 2029 möglich
Fed blockiert Retail-CBDC und Vertrauensdaten (Edelman Trust Barometer 2026 zeigt weiter sinkendes Vertrauen im Westen, z. B. USA 46–47, Deutschland 44, entwickelte Länder im Schnitt 49).

Tabelle 1: Michael Saylor

„Ich kaufe BTC auch bei 1 Million.“ Ein Milliardär kann das, aber was bedeutet das für die reale Welt und das Geldsystem? Was für normale Menschen? Was denken Milliardäre, wohin das führt?
Saylor sieht Bitcoin als überlegenen Wertspeicher mit fester Obergrenze (21 Mio. Coins). Bei 1 Mio. $ pro BTC ergäbe das eine Marktkapitalisierung von ca. 21 Bio. $ – mehr als Gold heute. Das könnte Gold „demonetisieren“, Zentralbanken zu BTC-Reserven zwingen und Fiat-Währungen durch Inflation herausfordern.
Für normale Menschen: Fraktionell kaufbar (bis Satoshis), Inflationsschutz, einfache globale Überweisungen – aber hohe Volatilität, Verlustrisiken bei Crashs und wachsende Ungleichheit (Reiche profitieren stärker).
Milliardäre sehen meist starkes Wachstum: Bitcoin als zukünftiges Geld, das Gold überholt und dezentralisiert. Hier die aktualisierte Tabelle (Stand 2026):

Milliardär / Experte Kernansicht zu BTC-Zukunft Prognostizierter Preis / Zeitrahmen
Michael Saylor (MicroStrategy) Ultimativer Wertspeicher; endlos 30 % jährliches Wachstum; überholt Gold, wird globaler Standard. 1 Mio. $ „inevitable“ (realistisch 2029–2033); kurzfristig 120–180k $ 2026 möglich.
Cathie Wood (ARK Invest) Institutionelle Adoption treibt Hyper-Wachstum; überholt Gold schnell. Bis zu 1,5 Mio. $ in 5 Jahren (2027–2030).
Jack Dorsey (Block) Kern der digitalen Wirtschaft; breite Nutzung. 1 Mio. $ bis 2030.
Andere (Tom Lee, Tim Draper, Paul Tudor Jones u. a.) Starkes Wachstum durch Institutionen, Hedge gegen Inflation. 200–250k $ kurzfristig; langfristig Millionen.

Skeptiker (ca. 41 % der Reichen) sehen Hype und Risiken.

www.thedefiant.io/news/blockchains/michael-saylor-urges-buying-bitcoin-all-time-highs

Tabelle 2: Was ist die Strategie von BIS und anderen Zentralbanken bei CBDC und Bitcoin?

Zusammenfassung: BIS koordiniert global: 91 % der Zentralbanken erforschen CBDCs (Retail/Wholesale), um Zahlungen zu modernisieren, Krypto/Stablecoins zu kontern und Kontrolle zu behalten. Projekte wie Agora, Polaris zielen auf tokenisierte Ledger mit Zentralbank-Geld im Zentrum ab – programmierbar, stabil, nachverfolgbar. Bitcoin wird als volatil, spekulativ und Bedrohung für Souveränität gesehen („paralleles System“). CBDCs sollen das kontern. Hier die aktualisierte Tabelle (Stand Februar 2026):

Zentralbank / Region CBDC-Strategie Bezug zu Bitcoin / Krypto Status / Zeitrahmen
BIS Koordiniert weltweit; Fokus auf Wholesale und Interoperabilität. Sieht BTC als Risiko; CBDC als stabile Alternative. Projekte laufen (Agora, Rialto); Unified Ledger-Push.
Fed (USA) Kein Retail-CBDC (2025 per Executive Order verboten); nur Wholesale-Piloten. Fördert USD-Stablecoins; BTC als volatil. Gestoppt; Piloten für Kapazitätsaufbau.
EZB (Europa) Digitaler Euro für Zahlungen/Privatsphäre; Piloten laufen. Reguliert Krypto streng (MiCA); BTC spekulativ. Vorbereitung abgeschlossen; Pilot ~2027; mögliche Ausgabe 2029 (bei Regulierung 2026).
PBoC (China) e-CNY für Kontrolle/Inklusion; multipolares System. Krypto verboten; BTC als Bedrohung. Voll im Einsatz; seit Jan. 2026 Zinsen auf Guthaben (Weltneuheit!); Transaktionsvolumen >7 Bio. Yuan.
Bank of England Digitaler Pfund in Erkundung; Privatsphäre garantiert. Bevorzugt CBDC vor Stablecoins; BTC volatil. Design-Phase; keine Launch-Entscheidung.
Emerging Markets (z. B. Nigeria eNaira) Inklusion/Stabilität; Hybride mit Privatsektor. CBDC gegen Krypto-Adoption; BTC eingeschränkt. Variiert; eNaira live nach Krypto-Beschränkungen.

Ziel: Zentralisierte, programmierbare digitale Währung statt dezentraler Bitcoin.

Tabelle 3: Ist Bitcoin dann offensichtlich die bessere Lösung (Dezentralisierung vs. Zentralisierung + programmierbares Geld)?

Zusammenfassung: Nein, nicht „offensichtlich“ – hängt von Prioritäten ab.
Bitcoin-Vorteile: Keine Zensur/Sperrung, Pseudonymität, Schutz vor Willkür, langfristiger Wert.
CBDC-Vorteile: Stabilität, schnelle Zahlungen, Inklusion, gezielte Politik.
Risiken bei CBDCs: Überwachung, Verhaltenssteuerung, Scoring/Bann – viele sehen das als großes Problem.Vergleichstabelle:

Aspekt Bitcoin (dezentral) CBDC (zentral/programmierbar) Wer „gewinnt“ hängt ab von…
Kontrolle / Zensurresistenz Hoch: Keine Sperrung ohne Konsens. Niedrig: Behörden können frieren/einschränken. Freiheit → Bitcoin.
Privatsphäre Pseudonym; verbesserbar (Lightning etc.). Oft nachverfolgbar; Überwachung möglich. Starke Privatsphäre → Bitcoin.
Stabilität / Volatilität Hoch volatil; „digitales Gold“. Stabil (an Fiat gekoppelt). Alltagsnutzung → CBDC.
Programmability Begrenzt (Layer-2). Hoch: Ablauf, Zweckbindung etc. Politik-Tools → CBDC.
Zugänglichkeit Global, ohne Bankkonto. Breit, aber oft ID-pflichtig. Unbanked in restriktiven Ländern → Bitcoin.
Systemrisiken Volatilität, Energie, keine Rettung. Disintermediation, Single-Point-of-Failure. Resilienz gegen Institutionen → Bitcoin.

Bitcoin besser bei Freiheit/Privatsphäre; CBDC bei Stabilität/Effizienz. Koexistenz wahrscheinlich.

 

Ausweitung des Systems auf jeden einzelnen Teilnehmer der Weltwirtschaft

Zwischen 2019 und 2026 entwickelte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine Reihe miteinander verknüpfter Projekte, die zusammen ein planetares Finanzkontrollsystem bilden. „Der Innovation Hub“ diskutierte, wie sich die Projekte des BIS (engl.)  Innovation Hub zu einem globalen Finanzkontrollsystem mit Schwerpunkt auf CO2-Emissionen zusammenfügen. Die Architektur war jedoch nie speziell auf das Klima ausgerichtet.

Die Komponenten wurden separat entwickelt und als technische Experimente präsentiert. Betrachtet man sie jedoch als Ganzes, so bilden sie ein System, das jeden physischen Vermögenswert auf der Erde überwachen, nach offiziellen Kriterien klassifizieren, seine Kapitalkosten entsprechend anpassen und letztendlich entscheiden kann, ob damit verbundene Transaktionen überhaupt zulässig sind.

Die SDG-Maschine – ESC

Quelle engl. www.escapekey.substack.com/p/the-sdg-machine

Der BIS Innovation Hub hat eine universelle Kontrollarchitektur entwickelt und diese zunächst auf den Klimaschutz angewendet. Dieses Modell wird nun auf andere UmweltbereicheBiodiversität, Wasser, Ökosystemeübertragen und auf soziale Bereiche ausgeweitet.

Das BIS-Finternet-Papier erweitert die Architektur durch digitale Identitäten von Institutionen auf Einzelpersonen. Der Jahreswirtschaftsbericht vom Juni 2025 liefert die integrative Vision: ein einheitliches Hauptbuch, das alle Formen von Geld, alle Formen von Vermögenswerten und die programmierbare Logik, die deren Transfer regelt, enthält.

Die Komponenten sind modular aufgebaut. Keystone standardisiert die Daten im gesamten System. AISE klassifiziert alle Offenlegungen anhand beliebiger Kriterien. Rio überwacht die Märkte in Echtzeit. Aurora verknüpft die institutionelle Vision zu einem einzigen analytischen Gehirn. Mandala kompiliert alle Regeln zu einem Zahlungsprotokoll. Rosalind setzt alle Bedingungen durch programmierbare Sperren durch. Nexus verbindet bestehende Zahlungssysteme. Genesis und Dynamo fassen die gesamte Kette zu einzelnen Finanzinstrumenten zusammen. Pine bringt die Geldpolitik in das Ledger ein. Leap stellt sicher, dass das System auch im Zeitalter des Quantencomputers überlebt.

Projekt Rosalind und Digitales Zentralbankgeld

Das Klima war der Proof of Concept.

Die siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung bilden die gesamte Palette.

Jedes Ziel kann …

  • … Szenarien festlegen, die akzeptable Zukunftsszenarien entwerfen.
  • … Taxonomien für konforme Aktivitäten klassifizieren.
  • … Offenlegungsrahmen für eine Berichterstattung vorschreiben.
  • … KI-Systeme für die Klassifizierung automatisieren.
  • … Lücken durch Überwachung messen.
  • … Kapitalanforderungen für das Verhalten bedingen.
  • … Programmierbare Durchsetzung für die Einhaltung der Vorschriften gewährleisten.

Die Architektur kümmert sich nicht darum, wofür sie optimiert wird. Sie benötigt lediglich Ziele, die spezifiziert werden können, Daten – synthetisch oder nicht –, die gesammelt werden können, Klassifizierungen, die zugewiesen werden können, und Konsequenzen, die kodiert werden können.

Siebzehn Ziele. Siebzehn Module.

Eine SDG-Maschine.

Finternet: the financial system for the future

Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der UN

 

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der “alten Denkschablonen “. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine “grüne” Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer “besseren Welt” verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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