White church on a hilltop overlooking misty valley at sunrise
Photo by Maarten

Spirit of Eden

Talk Talk

Es dauert zweieinhalb Minuten, bevor der Song überhaupt ansatzweise beginnt. Bis dahin vernimmt man das Prickeln sublimer Streicher, den Hauch einer Trompete und wie von Ferne ein zwei lose eingestreute Pianotöne. Danach verstummen die Geräusche völlig, schier endlose Sekunden vergehen, die Atmosphäre lädt sich auf, bis das Feedback einer elektrischen Gitarre die Ruhe mit enormer Wucht zerschneidet und “The Rainbow” mit der Ruhe eines buddhistischen Tempelmönchs allmählich in Gang kommt.

Wie sich aus der Weite und Schwerelosigkeit sämtlicher Songs immer wieder Hollis-typische Melodien herausschälen, ist bis heute eine wunderbar rätselhafte Sinneserfahrung. Filigrane Percussions und skizzenhafte Soundbilder ergeben eine Art Minimal Music im Sinne Stockhausens. Nie wurde deutlicher als in Songs wie dem introvertierten “Inheritance” oder dem bedrückenden Orgel-Finale “Wealth“, wie ernst Hollis’ gehässiger Appell an die seiner Ansicht nach untalentierten Charts-Zeitgenossen des Jahres 1988 gemeint war: “Bevor du zwei Noten spielst, lerne zunächst eine zu spielen. Und auch nur dann, wenn du einen triftigen Grund dafür hast.

www.laut.de/Talk-Talk/Alben/Spirit-Of-Eden

 

“Live at Montreux 1986” captures Talk Talk’s only performance at the Montreux Jazz Festival during their 1986 tour to promote The Colour of Spring. This show marked one of the band’s final live appearances before shifting towards studio experimentation. The core trio of Mark Hollis, Paul Webb, and Lee Harris was joined by additional musicians, including guitarist John Turnbull and percussionists Phil Reis and Leroy Williams, alongside keyboardists Ian Curnow and Rupert Black. Notably absent from the stage was Tim Friese-Greene, the band’s frequent studio collaborator, who did not perform live. The concert showcases Talk Talk at a pivotal moment, blending their accessible pop hits with more experimental sounds.

Mind Travellers

 

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der “alten Denkschablonen “. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine “grüne” Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer “besseren Welt” verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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