Conversation-with-Sadhguru

Arte TV – Götter, Geister und Gurus

Woran wir glauben

Zwischen Sehnsucht und Kommerz, innerer Erfahrung und Abhängigkeit

Während die Kirchen Mitglieder verlieren, suchen Millionen neue Formen von Spiritualität

In indischen Ashrams, bei Neo-Druiden, in japanischer Popkultur oder bei Gurus. “Woran wir glauben” zeigt eine Welt, in der große Religionen Einfluss verlieren, aber der Hunger nach Erklärungen jenseits wissenschaftlicher Fakten bleibt. Kann die Sehnsucht nach Halt auch zur Gefahr werden?

Was bleibt vom Glauben, wenn die großen Kirchen an Macht verlieren? Diese Folge von “Woran wir glauben” führt in eine Welt, in der Spiritualität nicht verschwindet, sondern sich Menschen ihre Glaubenswelt selbst “basteln”: in indischen Ashrams, bei französischen Neo-Druiden, in japanischen Shintō-Ritualen oder in der Popkultur.
Ein junger Niederländer folgt Sadhguru nach Indien, weil er im westlichen Leben nur Leere und Selbstoptimierung findet. In Frankreich berufen sich moderne Druiden auf alte Gottheiten und die Kräfte der Natur. In Japan bezeichnen sich viele Menschen als unreligiös – und verehren doch Anime-Figuren oder Popstars wie Götter. Forschende erklären, warum Glaube nicht einfach verschwindet, sondern sich immer neue Bühnen sucht.
Zwischen Sehnsucht und Kommerz, innerer Erfahrung und Abhängigkeit fragt der Film: Wo beginnt Spiritualität – und wo kippt sie in Kult, Ausbeutung oder Selbstverlust? Zugleich zeigt er, warum Menschen auch in einer säkularen, vernetzten Welt nach etwas suchen, das größer ist als sie selbst: nach Verbindung, Orientierung und einem gemeinsamen Sinn.
Woher kommen wir? Warum leiden wir? Und woran halten wir uns fest, wenn die Welt unbegreiflich wird? Die Dokureihe “Woran wir glauben” geht den ältesten Fragen der Menschheit nach – und erzählt Glauben nicht als etwas Fernes oder Vergangenes, sondern als Kraft, die unser Denken bis heute prägt.

Merkmale des Zusammenbruchs der Pseudo-Spiritualität und McMindfullness Business

Sadhguru

 

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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der “alten Denkschablonen “. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine “grüne” Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer “besseren Welt” verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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