The Russia-Ukraine War and its Origins
Katchanovski, Politikwissenschaftler an der University of Ottawa, analysiert auf Basis zehntausender Primär- und Sekundärquellen (Ukrainisch, Russisch, Englisch) die Konflikteskalationsleiter vom Euromaidan 2013/14 bis zur russischen Invasion 2022. Er argumentiert, dass der Krieg nicht als „unprovozierte imperialistische Aggression Russlands“ begann, sondern als extreme Eskalation vorangegangener Konflikte. @I_Katchanovski
Zentrale Thesen:Euromaidan und Maidan-Massaker (Februar 2014): Keine friedliche Volksrevolution, sondern ein (von westlicher Seite unterstützter) gewaltsamer, undemokratischer Umsturz/Coup der oligarchisch-rechten Opposition. Das Massaker (über 100 Tote, die „Himmlische Hundertschaft“) sei größtenteils eine False-Flag-Operation bewaffneter ultrarechter Gruppen gewesen, nicht der Regierung Yanukowytsch. Das sei der eigentliche Ausgangspunkt der Eskalationsspirale. politicalquarterly.org.uk
Folgen 2014: Russlands Annexion der Krim und Unterstützung der Separatisten im Donbas (zivilkriegsartige Elemente + russische Interventionen) als Reaktion darauf. Der eigentliche Russland-Ukraine-Krieg beginne erst mit der Invasion vom 24. Februar 2022 (nicht schon 2014).
Ursachen des Kriegs 2022: NATO-Erweiterung und die faktische Umwandlung der Ukraine in einen westlichen/NATO-Client-State/Bulwark gegen Russland seien wichtige Faktoren (von Russland aber übertrieben dargestellt). Russischer Imperialismus spiele eine Rolle, sei aber sekundär. Die Ukraine sei keine stabile Demokratie; ultrarechte Kräfte hätten (besonders 2014) Einfluss gehabt, ohne dass Zelenskyj oder die Regierung selbst „rechtsextrem“ seien. researchgate.net
Natur des Kriegs: Gleichzeitig interstaatlicher Krieg (Russland–Ukraine), Proxy-Krieg (NATO/Westen vs. Russland) und mit zivilkriegsartigen Elementen. Kein Genozid (weder russischer noch ukrainischer), aber Kriegsverbrechen (vor allem russische, jedoch mit relativ niedrigerem Zivilanteil als in manchen anderen Konflikten).
Friedensaussichten: Eine „schlechte“ Friedenslösung (wie das fast fertige Istanbuler Rahmenabkommen 2022) wäre für die Ukraine besser gewesen als ein „guter“ Krieg. Eine ukrainische Niederlage sei das wahrscheinlichste Ergebnis.
Das Buch widerspricht systematisch der Mainstream-Darstellung (friedliche Revolution 2014, rein imperialistischer russischer Angriffskrieg ohne Vorgeschichte, Ukraine als reine Demokratie ohne relevante rechte Einflüsse). Es betont die Mitverantwortung ukrainischer, westlicher und russischer Akteure an der Eskalationsleiter und fordert eine nüchternere, quellenbasierte Betrachtung. Es ist bewusst Open Access, um eine möglichst weite Verbreitung zu ermöglichen.
Open-Access-Buch „The Russia-Ukraine War and its Origins“ ist nun bei Palgrave Macmillan, einem großen westlichen akademischen Verlag, erschienen! Es ist frei verfügbar zum Lesen, Herunterladen, Teilen, Übersetzen und Wiederveröffentlichen im Ganzen oder in Teilen:
https://link.springer.com/book/
Dokumentarfilm: «Stecken die USA hinter dem Anschlag auf NordStream?
Ein neuer investigativer Dokumentarfilm beleuchtet die Hintergründe und Auswirkungen der Nord-Stream-Sprengung. Ein Gespräch mit dem Regisseur Moritz Enders.
www.barucker.press/p/nordstream-sprengung-film
Aya Velázquez & Tom-Oliver Regenauer
Wie weit reichen die Kompetenzen der Vereinten Nationen? Und welche Souveränitsrechte geben die Nationalstaaten bereits jetzt an die supranationale Organisation ab? Im Interview führen der Autor und Journalist Tom Oliver-Regenauer und die freie Journalistin Aya Velázquez aus, wie sich die UNO zu einem „neofeudalen“ Konstrukt entwickelt hat und welche Konsequenzen dies für die Bürger hat. Außerdem beleuchten die beiden die Folgen der Veröffentlichung der Dokumente des „Corona-Expertenrates“ und blicken auf mögliche zukünftige Pandemien, die von der WHO ausgerufen werden könnten.
UNdemokratische Übernahme
Dank fruchtbarem Empörungsmanagement wird der Debattenraum zumeist von Nebelkerzen, Strohmännern und Testballons dominiert. Nebenschauplätze des allgegenwärtigen Wahnsinns werden mit Feuereifer bespielt. Derweil arbeiten die Vereinten Nationen (UN) weitgehend unbeobachtet daran, aus »Global Governance« endlich »Global Government« zu machen. Zeit, oppositionelle Ressourcen auf die Wurzel des antidemokratischen Übels unserer Epoche zu fokussieren.
»Great Reset« war gestern. Auch die Nummer mit dem globalen Impfpass ist durch. Er wird kommen. Und auch die von der »Green Digital Economy« befeuerte Verarmungsspirale wird unentwegt weiterlaufen. Genau wie die künstliche Verknappung und Synthetisierung unserer Lebensmittel oder flächendeckendes Geoegineering mit seinen unabschätzbaren Implikationen für Flora und Fauna.
Das Aufwärmtraining ist beendet. Das konditionierende Corona-Camp geschlossen, die »Global Governance« der »Public-Private-Partnerships« im Lebensalltag etabliert. Deutungselitäre Dominanz, überwachungsstaatliche Technokratie, Biosicherheitsdoktrin, Erziehungs- und Haltungsfunk, algorithmisierte Zensur, Verkehrs-, Energie- und Zeitenwende, vierte industrielle Revolution und QR-Code-Dystopia. Ein Leben mit »Smombies« und Internet-Blasen, statt Mitmenschen und Gemeinschaftssinn. »Das große Narrativ«, das »neue Normal«. Alles längst Realität.




