Die 6G-Pionierrolle: Obwohl der kommerzielle Start von 6G erst um das Jahr 2030 erwartet wird, läuft die weltweite Grundlagenforschung auf Hochtouren. Rohde & Schwarz leitet unter anderem das von der Bundesregierung geförderte Leuchtturmprojekt 6G-ANNA, trotz dem SuperGau von Combat Net Radios (CNR), eines massiven Rüstungs- und Technologie-Skandals, das dem Steuerzahler weitere Milliarden kostet. Sie vermessen Frequenzbereiche im extremen Sub-Terahertz-Bereich (über 100 GHz), um zu verstehen, wie sich diese Wellen in der Luft überhaupt ausbreiten. Der Impakt auf die digitale und physische Infrastruktur insgesamt: Der Übergang von 5G zu 6G verändert die globale Infrastruktur radikal. Er verschiebt die Grenzen von reiner „Datenübertragung“ hin zu einer Verschmelzung der physischen und digitalen Welt. Die wesentlichen Auswirkungen auf die Infrastruktur im Überblick. 1. ISAC (Integrated Sensing and Communication) – Das Netz wird zum Radar. Die größte Revolution von 6G für die Infrastruktur ist, dass Mobilfunkmasten künftig nicht mehr nur Daten senden, sondern gleichzeitig als Radarsensoren fungieren. Impakt: Die Mobilfunk-Infrastruktur scannt ihre Umgebung in Echtzeit ab. Sie erkennt die Position von autonomen Autos, Drohnen oder Fußgängern zentimetergenau im Raum – komplett ohne dass diese Geräte selbst einen Sender tragen müssen. 2. Massiver Ausbau von Edge-Computing und KI-Infrastruktur. Um die extrem niedrigen Latenzzeiten (unter einer Millisekunde) und enormen Datenmengen von 6G zu verarbeiten, bricht die klassische, zentrale Server-Infrastruktur zusammen. Impakt: Rechenleistung wandert direkt an die Basisstationen (Edge Computing). Zudem wird die Luftschnittstelle komplett durch Künstliche Intelligenz gesteuert (AI-RAN). Rohde & Schwarz arbeitet beispielsweise eng mit Nokia Bell Labs und NVIDIA zusammen, um KI-basierte Netzwerk-Empfänger zu testen. 3. Erhöhte Netzdichte und neue Oberflächen (RIS). Da die extrem hohen Frequenzen von 6G (Terahertz) eine sehr geringe Reichweite haben und leicht von Wänden oder sogar Regen blockiert werden, reicht das bisherige Handymast-Netz nicht aus. Impakt: Die Infrastruktur muss viel feingliedriger werden (Kleinzellen an Straßenlaternen, in Gebäuden). Zudem kommen sogenannte Reconfigurable Intelligent Surfaces (RIS) zum Einsatz – quasi “intelligente Spiegel” an Häuserwänden, die die Funksignale gezielt um Ecken lenken. 4. Non-Terrestrial Networks (NTN) – Die Infrastruktur wandert ins All. Sowohl 5G-Advanced als auch 6G integrieren Satelliten direkt in das Mobilfunknetz. Impakt: Die terrestrische Infrastruktur wird mit erdnahen Satelliten-Konstellationen (LEO) verschmolzen. Das Ziel ist eine lückenlose weltweite Abdeckung – selbst auf hoher See oder in der Wüste –, sodass Funklöcher technisch unmöglich werden. Zusammenfassend: Für Rohde & Schwarz ist dieser Wandel ein gewaltiger Wachstumsmarkt. Je komplexer, höherfrequenter und KI-gesteuerter die weltweite Infrastruktur wird, desto dringender benötigen Tech-Riesen und Netzbetreiber die präzisen Messgeräte aus München, um das System stabil zu halten. Welche Auswirkungen das für Menschen hat und ihre wahren Befürnisse sowie gesundheitliche und psychologische Aspekte jenseits von Versprechungen, die selten einftreffen, wird in einem zukünftigen Artikel auch im Hinblick auf Geostrategie, Sicherheit und dem Trojanischen-Pferd-Marketing beleuchtet. [AI Revolution, The Road to 6G]
Die 6G-Pionierrolle für Überwachung und Militär
Rohde & Schwarz entwickelt Testumgebungen für diese Funk-Sensor-Systeme



