Grundeinkommen ist nicht genug

Albert Wenger ist einer der wichtigsten US-Investoren und Partner der Risiko-Kaptalfirma Union Square Venture. Er ist gebürtiger Deutscher und Partner beim Risikokapitalfonds Union Square Ventures in New York. Die Firma verwaltet ein Vermögen von rund 1 Milliarde Dollar und investiert in zukunftsgerichtete Unternehmen wie Twitter, Zynga oder Tumblr. Wenger beschäftigt sich nicht nur mit den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt. Er ist auch ein grosser Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Das Grundeinkommen sei allerdings nur eine von drei für die Zukunft wichtigen Komponenten.

Die Aufgaben von Computern
Computer übernehmen Aufgaben, von denen wir früher behauptet haben: Das kann nur ein Mensch. Dazu gehören das Autofahren, die Fähigkeit, Sinnzusammenhänge von Sprache korrekt einzuordnen, Bilder zu erkennen oder Krankheiten zuverlässig zu diagnostizieren.

Die Welt vor dem totalen Umbruch
Die Veränderungen […] werden so gross sein wie beim Übergang von der Jäger-und-Sammler-Gesellschaft zu Ackerbau und Viehzucht und von der feudalen Agrargesellschaft zum Industriezeitalter. An diesen Wendepunkten haben die Menschen im Grunde alles verändert, und das werden wir nun auch tun müssen.

Wertlosigkeit der Arbeit
Die Arbeit verliert ihren Wert, genau wie Kapital nicht mehr der entscheidende Wachstumsfaktor ist, weil diejenigen, die über ihre Plattformen zu Null-Grenzkosten ausliefern können, ohnehin über mehr als genug Kapital verfügen.

Freiheit durch bedingungsloses Grundeinkommen
Ökonomische Freiheit heisst, die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Transport und Computer-Hardware des Einzelnen müssen gedeckt sein, und zwar ohne Zwang zur Arbeit.

Industrie 4.0 – Vorsprung durch Mindset nicht Technologie

Ohne Grundeinkommen wird es nicht gehen

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Digitale Revolution als Chance
Die Fähigkeit, Wissen zu schaffen, macht uns Menschen einzigartig. Alle Menschen können und sollen an diesem Prozess teilhaben. Die digitale Revolution ermöglicht uns zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte, dieses humanistische Ideal in die Praxis umzusetzen. Diese Chance dürfen wir nicht verspielen. >> Veränderung der Welt

www.gdi.ch/de/Think-Tank

www.tagesanzeiger.ch

 

Grundeinkommen ist nicht genug
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Nachhaltigkeit + die Entdeckung Trojanischer Pferde…

Populäre Projektionen dessen, wie eine Bewusstseinsveränderung aussehen wird, sind in den meisten Fällen nur eine Neugestaltung der “alten Denkschablonen “. Eine größere, bessere Box, in der das Paradigma aufgewertet wird, das die Bedingungen verbessert, unter denen wir unsere Sucht auf eine “grüne” Art und Weise genießen können.

So wichtig wie das ökologische Bewusstsein ist, es ist nicht genug. Das neue Paradigma kann nicht aus der intellektuellen Abstraktion einer dualistischen Interpretation einer “besseren Welt” verwirklicht werden, die auf der Infrastruktur der existierenden Varianten-Matrix aufbaut, die dieses Paradigma erzeugt.

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